
Um ein Zeichen gegen HIV zu setzen, spendete die Berliner Firma ID - Information und Dokumentation im Gesundheitswesen jetzt dem Spandauer Yachtclub ein Gennaker mit der Roten Schleife. Die Jugend des Clubs ist international viel bei Wettbewerben unterwegs und verschafft somit dem Thema HIV/AIDS große Aufmerksamkeit. ID unterstützt auch seit vielen Jahren die Deutsche AIDS-Stiftung und sammelt Spenden für das Hilfsprojekt HOPE Kapstadt.
Mit einer großen Eröffnungsfeier im Kölner Stadion starteten am Samstag, 31.7.10, die «Gay Games», die Olympischen Spiele der Schwulen und Lesben. Eine Woche lang messen sich rund 10 000 Athleten aus aller Welt in 35 Sportarten. Alter, Geschlecht, Leistung, Herkunft oder Religion spielen dabei keine Rolle. Auch Heterosexuelle sind startberechtigt. Neben sportlichen Wettkämpfen gibt es ein buntes Kulturprogramm. Insgesamt werden bis zum 7. August bis zu einer Million Zuschauer in Köln erwartet.
Am Samstag, 7. August, 2010 findet ab 8:45 Uhr der Marathon der Gay Games statt. Start und Ziel ist am Wiener Platz. Dort wird auch eine Gruppe HIV-positiver Männer und Frauen dabei sein, die sich im Rahmen des Projektes "42 km of cologne - Be part of it!" ein Jahr lang unter Anleitung des Lauf-Experten und AIDS-Aktivisten Joachim Franz auf das Ereignis vorbereitet haben. Das B42-Team wird auch mit einem Stand im Umfeld des Startbereiches vertreten sein. Die Deutsche AIDS-Stiftung hat das Projekt mit rund 6.000 Euro gefördert, um HIV-positive Menschen dabei zu unterstützen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen und dabei Kraft und Lebensmut zu schöpfen. Die Initiative wurde vom Gesundheitsunternehmen Abbott ins Leben gerufen.
Die Welt-AIDS-Konferenz findet in diesem Jahr in Wien statt, der Life Ball bildet den Auftakt. Neben Forschern nehmen auch verschiedenste Interessengruppen und Patientenvertreter teil. Erwartet werden 25.000 bis 35.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern. Das Motto der Konferenz, die in der Messe Wien stattfindet, lautet "Rechte hier und jetzt" und bezieht sich auf die Menschenrechte, deren Durchsetzung Grundvoraussetzung im Kampf gegen die Krankheit ist. Einer der Schwerpunkte der Konferenz sind die Auswirkungen der Epidemie in Osteuropa und Mittelasien. Dank seiner Rolle als "bewährter Knotenpunkt für erfolgreiche Ost-West-Dialoge" sei Wien ein idealer Ort, um auf die Aidsprobleme dieser Regionen einzugehen, so die Organisatoren.
Im deutschen Pavillon (Halle B Stand D-421), dem Gemeinschaftsstand der deutschen Delegationen, sind vertreten:
Bundesministerium für Gesundheit, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Inwent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung), Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Connect Plus, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutsche AIDS-Stiftung, Robert Koch Institut, GTZ, Deutscher Entwicklungsdienst, Kompetenznetz HIV/Aids, Aktionsbündnis gegen Aids, Deutsche AIDS-Gesellschaft, DAGNÄ (deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der HIV-Versorgung), KfW-Bankengruppe (Entwicklungsbank), JES (Selbsthilfe-Netzwerks von und für Junkies, Ehemalige und Substituierte).
Zum Thema Prävention äußert sich der geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Dr. Ulrich Heide, in folgendem Artikel:
Deutsche AIDS-Stiftung fordert größeren Einsatz für die Entwicklung neuer Präventionstechnologien
2010 sollte das Jahr sein, in dem der globale Zugang zu HIV-Prävention, Behandlung und Pflege für alle verwirklicht ist – darauf hatten sich die UN-Mitglieder im Jahr 2001 geeinigt. Laut UNAIDS erhalten vier Millionen der geschätzten 9,5 Millionen Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, die HIV-Medikamente brauchen, inzwischen die lebensverlängernden Therapien, 5,5 Millionen Menschen haben aber immer noch keinen Zugang. Das globale AIDS-Budget ist trotz deutlicher Steigerungen in den zurückliegenden Jahren immer noch unzureichend: UNAIDS schätzt, dass allein im Jahr 2010 25 Milliarden US-Dollar im globalen Engagement gegen AIDS in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen benötigt werden – über 11 Milliarden US-Dollar mehr, als heute verfügbar sind. Daneben behindern weitere Mängel den notwendigen Zugang aller Behandlungsbedürftiger zu qualitätsgesicherter Behandlung, vor allem eine unzureichende medizinische Infrastruktur und der erschreckende Mangel an Fachpersonal. Langfristigere Schätzungen besagen, dass bis zum Jahr 2031 das globale Finanzierungsdefizit bei der Aids-Bekämpfung auf 35 Milliarden US-Dollar pro Jahr steigen wird, will man alle HIV-infizierten Menschen behandeln, pflegen, für alle AIDS-Waisen sorgen und universellen Zugang zu HIV-Präventionsmaßnahmen gewährleisten. Diese Zahlen zeigen, wie dringlich es ist, die weitere Ausbreitung von HIV einzudämmen. Jeden Tag infizieren sich 7400 Menschen neu mit HIV. Auf zwei Menschen, die antiretrovirale Therapie erhalten, kommen 5 Neuinfektionen. Die Zahl der Menschen, die sich neu infizieren und lebenslange Therapie brauchen, muss sinken. Daher ist bessere Prävention ist dringend vonnöten.
Jede und jeder sollte Zugang zu den verfügbaren Präventionsmöglichkeiten haben: Kondome für Männer und Frauen, männliche Beschneidung, Nadeltauschprogramme sowie korrekte Informationen zur HIV-Prävention. Aber Zugang alleine ist nicht genug - die vorhandenen Möglichkeiten müssen auch dauerhaft und universell angewendet werden. Und hierin liegt die Herausforderung. Funktionierende Präventionsmaßnahmen basieren auf verändertem Verhalten und beständiger Nutzung sowie der Fähigkeit der Menschen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Und das ist oft nicht der Fall, aus sehr unterschiedlichen Gründen.
Insbesondere Frauen benötigen mehr Präventionsoptionen, damit sie ihre Gesundheit und die ihrer Familie schützen können. Verbesserte Prävention für Frauen ist in Subsahara-Afrika besonders wichtig, denn 60 Prozent der Neuinfektionen entfallen dort auf Frauen und HIV ist die wichtigste Sterblichkeitsursache bei Frauen im gebärfähigen Alter.
Neue und vielversprechende Präventionsoptionen sind in der Entwicklung. Hier einige Eckpunkte:
Ø Es gibt immer mehr Forschungsergebnisse, die belegen, dass antiretrovirale Therapien helfen, das Risiko von HIV-Übertragung und Infektion zu senken.
Ø Neue Präventionstechnologien wie Mikrobizide und Impfstoffe sind eine Chance für diejenigen, die die bisherigen Präventionsmöglichkeiten nicht nutzen können. Mikrobizide werden entwickelt, um das Risiko einer HIV-Infektion während des Geschlechtsverkehrs zu verhindern oder zu reduzieren. Sie könnten Frauen im Rahmen von Programmen zur sexuellen Gesundheit und Familienplanung zur Verfügung gestellt werden. Impfstoffe könnten eine HIV-Infektion entweder verhindern oder den Ausbruch der Krankheit verzögern. Ihr Einsatz könnte dazu beitragen, Epidemien zu beenden, wie wir am Beispiel anderer Impfstoffe, etwa dem Pockenimpfstoff, gesehen haben. Impfstoffe sind in einer ressourcenarmen Umgebung relativ leicht zu verteilen und für Frauen und Männer geeignet.
Ø Mikrobizide und Impfstoffe sind noch nicht verfügbar, aber es gibt wichtige Fortschritte in der Forschung – im letzten Jahr zeigte zum Beispiel eine Studie in Thailand, dass ein Impfstoff eine von drei HIV-Infektionen verhindern konnte. Was Forscher nun tun müssen, ist dieses Ergebnis zu verdoppeln und einen Impfstoff zu entwickeln, der die Mehrzahl der Neuinfektionen verhindern kann. Schätzungen besagen, dass solch ein Impfstoff die jährliche Zahl der Neuninfektionen in Entwicklungsländern in den ersten zehn Jahren halbieren könnte.
Die Entwicklung neuer und besserer Präventionsmaßnahmen, um die Zahl der Neuinfektionen zu senken, ist ein wichtiger Bestandteil des Engagements gegen HIV/AIDS. Unglücklicherweise sind die Investitionen des privaten Sektors völlig unzureichend: 2008 trug der private Sektor nur vier Prozent zum globalen Mitteleinsatz für Impfstoffforschung und ein Prozent zur Mikrobizid-Forschung bei. Sogar der philantropische Sektor investiert mehr, etwa 10 Prozent der gesamten globalen Mittel für beide Bereiche. Die Entwicklung dieser wichtigen neuen Technologien hängt im wesentlichen ab von den Investitionen der Regierungen. Der größte Anteil der finanziellen Mittel wird von der US-Regierung zur Verfügung gestellt. Die europäischen Regierungen setzen rund 69 Millionen US-Dollar für die Impfstoffforschung (etwa 8 Prozent der gesamten Mittel von 868 Millionen US-Dollar in 2008) und 40 Millionen US-Dollar für die Mikrobizid-Forschung ein (16 Prozent der gesamten finanziellen Mittel von 244 Millionen USD in 2008).
Anlässlich der Welt-AIDS-Konferenz „AIDS 2010 - Rechte hier und jetzt" vom 18. bis 23. Juli in Wien appelliert die Deutsche AIDS-Stiftung an Politik und Wirtschaft, sich stärker als bisher für die Forschung im Bereich neuer Präventionstechnologien zu engagieren und dieser mehr Mittel als bisher zur Verfügung zu stellen. Die Deutsche AIDS-Stiftung kooperiert seit dem Jahr 2000 mit der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI). IAVI führt als gemeinnützige Organisation seit 1996 staatlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Sachverstand zusammen, um Forschungsprozesse zu beschleunigen.
Menschen mit HIV und AIDS sind häufig aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit in einer soziomateriell schwierigen Situation. Viele von ihnen wenden sich in Notlagen mit der Bitte um Hilfe an die Deutsche AIDS-Stiftung – im Jahr 2009 waren es mehr als 2.500 Anträge, die die Stiftung erreichten. Die meisten Antragsteller baten um Hilfen in den Bereichen Wohnen, Bekleidung und medizinische Hilfsmittel. Die Stiftung konnte in ähnlichem Umfang wie im Vorjahr auf die privaten Spender bauen, Zurückhaltung bei Spenden und Sponsoring übten allerdings die Unternehmen. Es gelang der Stiftung dennoch, den Kernbestand der Hilfen im Bereich existentielle Notlagen aufrechtzuerhalten. Einen Förderschwerpunkt bildeten die Wohnprojekte in Köln und Berlin. mehr lesen
Schwule in 31 europäischen Ländern können einem internationalen Forscherteam online Auskunft über ihren Lebensstil und ihr Wissen zu Gesundheitsthemen geben. Gefragt wird nach Sexualität, Beziehungen und dem Umgang mit HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Der Fragebogen steht in 25 Sprachen zur Verfügung.
Die Ergebnisse der gigantischen Umfrage namens EMIS ( „European MSM Internet Survey“) sollen zeigen, wie Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), in den jeweiligen Ländern mit Gesundheitsrisiken beim Sex umgehen. So können künftig Informationen über Schutz und Umgang mit Risiken optimal auf die Zielgruppen zugeschnitten werden.
In Deutschland sind die Deutsche AIDS-Hilfe, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) eingebunden. EMIS setzt die bekannten Safer-Sex-Umfragen des Soziologen Michael Bochow fort, der auch mit von der Partie ist.
www.demographix.com/surveys/3Y9Q-VHRX/37XLDP3J/?DEiwwit
Die neuen Daten der Repräsentativerhebung „Aids im öffentlichen Bewusstsein 2009“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) liegen vor. Die Befragung untersucht regelmäßig Wissen, Einstellungen und Verhalten der Bevölkerung zu HIV/Aids. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Kondome in der Bevölkerung immer mehr genutzt und immer besser akzeptiert werden. Dies gilt für junge wie ältere Menschen gleichermaßen.
Benutzten zu Beginn der Aidsaufklärung 1988 in der sexuell aktiven Gruppe der Alleinlebenden unter 45 Jahren 58 Prozent Kondome, so wurde 2009 mit 79 Prozent der bislang höchste Wert erreicht. Besonders die Kondomnutzung zu Beginn neuer Beziehungen hat sich weiter erhöht. 2009 verwendeten 86 Prozent der 16- bis 44-Jährigen, die in den vergangenen 12 Monaten eine neue Partnerschaft begannen, zu Beginn neuer Beziehungen Kondome. Vor fünf Jahren waren es noch 74 Prozent.
In seinem aktuellen Bulletin zur Entwicklung der HIV- Infektionen und AIDS-Erkrankungen im Jahr 2009 in Deutschland berichtet das Robert-Koch-Institut über 2.856 neu diagnostizierte HIV-Infektionen. Gegenüber dem Jahr 2008 (2.843) bedeute das keine nennenswerte Veränderung bei der Gesamtzahl der HIV-Neudiagnosen. Seit 2007 habe sich der in den Jahren davor beobachtete Anstieg der Neudiagnosen deutlich verlangsamt.
Die absolute Zahl der HIV-Neudiagnosen stieg bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 3,3 Prozent an, die Zahl der Personen mit Angabe eines heterosexuellen Infektionsrisikos (HET) nahm ebenfalls um 3,2 Prozent zu. Bei Konsumenten intravenös verabreichter Drogen ging die Zahl um 20 Prozent zurück, ebenso bei Migranten aus Hochprävalenzländern um 6,3 Prozent.
Der Kapitän der Fußballnationalmannschaft und Welt-Aids-Tag-Botschafter Philipp Lahm und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) machen sich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika für ein Thema stark, das auf dem afrikanischen Kontinent besonders präsent ist: HIV/Aids. Afrika ist weltweit am stärksten von der Aids-Epidemie betroffen. Allein in Südafrika sind mehr als fünf Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. In einer persönlichen Videobotschaft ruft Philipp Lahm alle nach Südafrika reisenden Fans zur Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen und zum Schutz vor HIV/Aids auf. „Südafrika ist ein faszinierendes Land, in dem es aber auch Probleme gibt. Viele Menschen sind mit HIV infiziert oder an Aids erkrankt. Ihnen gehört unsere Solidarität", erklärt Lahm im Videospot. „Aids ist kein Spiel. Deshalb gilt für alle Fans in Südafrika wie überall: Kondome schützen." „Dass die Aids-Epidemie in Deutschland auf einem im internationalen Vergleich niedrigen Niveau gehalten werden konnte, ist ein Erfolg unserer jahrelangen Aufklärungsarbeit", erläutert Prof. Dr. Pott. „Damit Aids auch in Zukunft keine Chance hat, ist es wichtig, dass die Menschen sich weiterhin schützen – auch die Fußball-Fans in Südafrika."
Seit mehreren Jahren ist Philipp Lahm als Botschafter für den Welt-Aids-Tag aktiv und wirbt gemeinsam mit der BZgA für Aufklärung, Schutz und Solidarität. Zu Südafrika hat der Nationalspieler eine besondere Beziehung. Nach einem Besuch von südafrikanischen Townships im Jahr 2007 gründete er die Philipp Lahm-Stiftung für Sport und Bildung, mit der er sich für benachteiligte Kinder in Deutschland und auch in Afrika einsetzt.
Die Videobotschaften von Philipp Lahm und Prof. Dr. Pott sind auf den Aktionsseiten der Aids-Präventionskampagne www.gib-aids-keine-chance.de zu sehen

Peter Heinig, Partner der FREO Gruppe, überreichte am 6. Mai einen Spendenscheck über 5.000 Euro an Dr. Christoph Uleer, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen AIDS-Stiftung. Der Betrag war anlässlich der Einweihung des Bürohochhauses Central Tower am Mittleren Ring in München zusammengekommen. Vertreter der Münchener Immobilienwirtschaft und Geschäftspartner hatten das erste Investment der FREO Gruppe in München gefeiert und gespendet. Initiiert worden war die Sammlung von Matthias Lücker, dem Chairman der FREO Gruppe, der ebenfalls im Kuratorium der Festlichen Operngala Berlin engagiert ist. „Wir danken der FREO Gruppe und ihrem Chairman Matthias Lücker für das kontinuierliche Engagement zugunsten unserer AIDS-Stiftung und freuen uns, mit dem Betrag bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS helfen zu können“, sagte Christoph Uleer. Mit der Spende werden Hilfsprojekte zugunsten von Familien und Kindern in Deutschland gefördert.
Die Udo-Lindenberg-Stiftung, die junge Texter und Musiker durch Wettbewerbe fördert, unterstützt darüber hinaus nationale und internationale Aktivitäten, die den Schwächeren zugute kommen. Mit Hope Capetown hilft die Lindenberg-Stiftung in diesem Jahr einem wichtigen Hilfsprojekt in Südafrika - unter anderem durch die Einnahmen aus dem Hermann Hesse Festival am 24. Juli 2010 in Tübingen. Dort werden die sechs Finalisten des Panikpreis-Wettbewerbs auftreten, die jeweils zwei Titel live spielen und sich dem Urteil der Jury stellen. Karten gibt es ab 30. April unter www.ticket-pf.de. Sie kosten 27,50 Euro pro Karte, je ein Euro geht an Hope Capetown. Weitere Infos unter www.udo-lindenberg-stiftung.de

Der Vorsitzende des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV), Reinhold Schulte, leitet künftig den Stiftungsrat der Deutschen AIDS-Stiftung. Er wurde von der PKV, einem der drei Urstifter der Deutschen AIDS-Stiftung, für dieses Amt benannt. Die beiden anderen Urstifter, das Deutsche Rote Kreuz und Pfarrer Rainer Jarchow, erneuerten die Berufung ihrer Vertreter Dr. Karl Demmer und Dr. Ute Canaris. Beide sind damit weiterhin stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates. Neu in das Gremium gewählt wurde Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Gesundheit. Als weitere Mitglieder wurden wiedergewählt: Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der C.H. Boehringer Sohn AG & Co. KG; Dr. Elisabeth Chowaniec, Oberkirchenrätin der Nordelbisch Ev.-lutherischen Kirche; Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. mehr lesen
Die Gesundheitsorganisation Global Fund schätzt, dass es innerhalb von 5 Jahren möglich sei, die Übertragung von AIDS auf Neugeborene zu stoppen. Der Chef der Organisation, Michael Kazatchkine, erklärte, dass eine Welt, in der keine Kinder mehr mit HIV zu Welt kommen möglich sei. Eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung für den Kampf gegen AIDS sei dabei unabdingbar.
Der Global Fund unterstützt seit 2002 Programme, die an 790 000 Schwangere mit HIV Medikamente verteilen und somit eine Mutter-Kind Übertragung verhindern.
Die ehemalige Ordensschwester und Bestsellerautorin Majella Lenzen erhält für ihr Buch "Das möge Gott verhüten: Warum ich keine Nonne mehr sein kann", den Annemarie-Madison-Preis. Lenzen war jahrzehntelang Missionsschwester in Afrika. Sie wurde aus ihrem Orden entlassen, weil sie Kondome an Prostituierte verteilte und Aufklärungsarbeit in Bordellen leistete.
Der Annemarie-Madison-Preis wird durch das KIS - Kuratorium für Immunschwäche, München, verliehen und ehrt dieses Jahr Autorinnen und einen Autor für Bücher, die zum besseren Verständnis der Lebensrealität von Menschen mit HIV beitragen.
Annemarie Madison, AIDS-Aktivistin und Namensgeberin des Preises, der jetzt zum 9. Mal verliehen wurde, setzte sich seit 1985 für einen menschenwürdigen Umgang mit HIV-Infizierten und Aidskranken ein. Die Pionierin im Kampf gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung ist am 30. Januar 2010 mit 89 Jahren in San Francisco gestorben.

Mit 7.500 Euro aus ihrem PS-Zweckertrag unterstützt die Stadtsparkasse Mönchengladbach die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung. Am 8. März übergab Horst Wateler, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse, einen Spendenscheck an Heinz-Richard Heinemann vom Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung. Mit dabei: Dr. Franz Specks, Vorstandsmitglied der Aids-Hilfe Mönchengladbach.
Die Spende der Stadtsparkasse geht zu hundert Prozent direkt an Männer, Frauen und Kinder mit HIV und AIDS in Mönchengladbach. Die Deutsche AIDS-Stiftung unterstützt bedürftige Betroffene, die von keiner anderen Stelle finanzielle Hilfe zu erwarten haben, zum Beispiel mit Zuschüssen zur Anschaffung dringend notwendiger Haushaltsgeräte oder Einrichtungsgegenstände, beim Ersatz von Kleidung oder bei Kosten für den Weg zum HIV-Arzt.
„Die Hilfe für HIV-infizierte und aidskranke Menschen in meiner direkten Nachbarschaft liegt mir besonders am Herzen,“ sagte Chocolatier Heinemann, der sich von Beginn an im Kuratorium der Stiftung engagiert. „Deshalb freue ich mich sehr über die Spende unserer örtlichen Stadtsparkasse.“

Eine Spende der Romantik Hotels & Restaurants in Höhe von 17.897,50 Euro, die dem AIDS-Aktivisten und Prix Romantik Liebold Preisträger Joachim Franz jetzt in Frankfurt vom Präsidenten der Romantik Hotels Deutschland, Roland Zadra, überreicht wurde, soll der SAFE HOUSE-Initiative zugute kommen. SAFE HOUSES sind Wohnprojekte für Aidswaisen, in denen sie Zuwendung, Schutz und Bildung erhalten. Die Safe House-Initiative wird von der Deutschen AIDS-Stiftung begleitet. Weitere Spenden sollen durch zahlreiche Aktionen und das Aufstellen von 150 „Spendenhäusern“ in den Romantik Hotels zunächst in Deutschland, dann auch europaweit zusammenkommen. Hilfsprojekte, die die oben genannten Kriterien erfüllen, und die den Kindern ein sicheres, liebevolles Zuhause bieten, werden künftig mit Spendengeldern unterstützt und erhalten die Plakette SAFE House. Bereits Ende März soll das Projekt HOPE in Kapstadt/Südafrika, Kooperationspartner der Deutschen AIDS-Stiftung, auf diese Weise ausgezeichnet werden. Der Wolfsburger Joachim Franz, der die Stiftung bereits bei zahlreichen seiner Projekte unterstützte, hatte sich im Rahmen seiner „world aids awareness expedition“ selbst ein Bild von den schlimmen Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung der Kinder in den betroffenen Regionen machen können. Deswegen ist für ihn neben Aufklärungsarbeit die soziale Wiedereingliederung der AIDS-Waisen eine Kernaufgabe im weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS.
Weitere Informationen finden Sie unter www.beyourownhero-ev.de

Schwerpunkt des Neujahrsempfangs der Deutschen AIDS-Stiftung, der erstmals im Auswärtigen Amt in Berlin stattfand, war die AIDS-Bekämpfung im südlichen Afrika. Rund 200 Gäste aus Politik, NGOs und Botschaften trafen sich, um sich über dieses wichtige Thema auszutauschen.
Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, der den Anliegen der Deutschen AIDS-Stiftung seit vielen Jahren eng verbunden ist, sagte den südafrikanischen Staaten Unterstützung beim Kampf gegen die AIDS-Epidemie zu. Er nannte den Kampf gegen AIDS einen "Einsatz für die Menschenrechte" und Teil der wertegeleiteten deutschen Außenpolitik. Westerwelle erinnerte an die Zeit, als die ersten AIDS-Fälle in Deutschland auftraten und zunächst Unsicherheit über den Umgang mit dem neuen Virus herrschte. Die guten Erfahrungen mit Aufklärung und Enttabuisierung des Themas könnten in die Länder getragen werden, die diesen Schritt noch nicht gegangen seien.
Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, stellte das Engagement der Stiftung anhand zweier Projekte in Mosambik und Südafrika dar. "In diesen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die mit dem staatlichen Gesundheitswesen kooperieren, gelingt es, auf hohem medizinischen Niveau zu arbeiten und gleichzeitig durch die Ausbildung vieler Menschen Nachhaltigkeit zu erreichen", unterstrich Heide. Die Stiftung werde weiterhin einige beispielhafte Projekte privat fördern, wohl wissend, wie gering die Reichweite einerseits, wie bedeutend der Vorbildcharakter aber andererseits sei.
Die Ehrenvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung, Prof. Rita Süssmuth, eröffnete die Veranstaltung: Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen als Bundesgesundheitsministerin in den 80er Jahren betonte sie die Bedeutung von Aufklärung, Prävention und Einbeziehung von Zivilgesellschaft und Selbsthilfe. Der Botschafter der Republik Südafrika, S.E. Sonwabo Eddie Funde, wies auf Erfolge der südafrikanischen Staatengemeinschaft im Kampf gegen AIDS hin, gleichzeitig machte er klar, dass vieles noch getan werden müsse, dass mehr Partner und mehr Unterstützung benötigt würden.
Bereits zum zweiten Mal lobt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Bundeswettbewerb Aidsprävention aus. Unter dem Motto "Neue Wege sehen - neue Wege gehen!" zeichnet der Wettbewerb Projekte aus, die mit innovativen Ansätzen die Prävention von HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten stärken.
Weitere Informationen unter www.wettbewerb-aids.de

Berlins Regierender Bürgermeister informierte sich im Wohnprojekt für Menschen mit HIV und AIDS der "Zuhause im Kiez" gGmbH in Kreuzberg, das maßgeblich von der Deutschen AIDS-Stiftung gefördert wird, über das Betreute Wohnen. Nach einem Rundgang nahm er sich Zeit für das Gespräch mit den Bewohnern. Geschäftsführer Christian Thomes berichtete, dass ZIK seit seiner Gründung mehr als 4.000 Menschen eine Wohnung vermittelt habe. Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand verwies auf die verstärkte Förderung der Stiftung von Wohnprojekten, die Betroffenen langfristig Sicherheit bieten sollen.
Das Wohnprojekt bietet den Bewohnern Unterstützung bei der Einrichtung der eigenen Wohnung, beim Aufbau eines sozialen Netzes, bei der Haushaltsführung und der Alltagsstrukturierung. Im Besuchercafé „Orangerie“ können Bewohner und Nachbarn die Möglichkeit nutzen, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Außerdem erhalten HIV-infizierte Menschen dort eine gesunde und preiswerte Mahlzeit. Wichtig bei diesem Projekt ist auch, eine weitgehende Autonomie der Bewohner zu gewährleisten. Tatsächlich kann ein Drittel von ihnen das Haus innerhalb eines Jahres wieder verlassen.
Die Aufzeichnung der Festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung im Opernhaus Düsseldorf wird am kommenden Sonntag, 7. Februar 2010, 20.15 Uhr, bei center.tv Düsseldorf ausgestrahlt.
Zu empfangen ist center.tv im Großraum Düsseldorf, Neuss und Mettmann über das Unitymedia-Kabelnetz.
Zum Welt-AIDS-Tag 2009 lancierte Kiehl`s Since 1851 erneut zwei Produkte, eine Handcreme und ein von vier deutschen Celebrities gestaltetes Kartenset, aus deren Verkauf ein Anteil der Deutschen AIDS-Stiftung zugute kommen sollte. Die Stiftung freut sich nun sehr über die Spendensumme von 2.000 Euro, die zusammen kam.
Die Welt-AIDS-Konferenz findet in diesem Jahr in Wien statt, der Life Ball bildet den Auftakt. Neben Forschern nehmen auch verschiedenste Interessengruppen und Patientenvertreter teil. Erwartet werden 25.000 bis 35.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern. Das Motto der Konferenz, die in der Messe Wien stattfindet, lautet "Rechte hier und jetzt" und bezieht sich auf die Menschenrechte, deren Durchsetzung Grundvoraussetzung im Kampf gegen die Krankheit ist. Einer der Schwerpunkte der Konferenz sind die Auswirkungen der Epidemie in Osteuropa und Mittelasien. Dank seiner Rolle als "bewährter Knotenpunkt für erfolgreiche Ost-West-Dialoge" sei Wien ein idealer Ort, um auf die Aidsprobleme dieser Regionen einzugehen, so die Organisatoren.

Bayern engagiert sich im Kampf gegen AIDS und bekennt sich zur Verantwortung für Prävention, Beratung und Hilfe für betroffene Menschen. Der bayerische Gesundheitsminister, Dr. Markus Söder, überreichte im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumen der Münchner AIDS-Hilfe einen Scheck über 150.000 Euro an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen AIDS-Stiftung, Dr. Christoph Uleer. "AIDS ist und bleibt eine lebensgefährliche Krankheit, die nicht nur Randgruppen betrifft. Die schwindene Bereitschaft, sich vor HIV zu schützen, ist gefährlicher Leichtsinn", betonte Söder. Nur Aufklärung und ständige Prävention könnten die Ansteckungszahlen dauerhaft senken.
In Bayern leben etwa 10.100 HIV-Infizierte, darunter 1.800 Frauen und 30 Kinder. Rund 2.000 Menschen sind an AIDS erkrankt.

Auch in diesem Jahr unterstützt Kiehl`s Since 1851 die Deutsche AIDS-Stiftung. Vier deutsche Celebrities - Heike Makatsch, Irma, Kristin Boese, Wotan Wilke Möhring - haben vier individuelle, von der Kiehl`s Welt inspirierte Karten kreiert. Jedes Karten-Paket enthält zehn Klappkarten mit Umschlägen und kostet 12,50 €. Der Reinerlös geht an die Deutsche AIDS-Stiftung.
Die Karten gibt es in allen Kiehl´s Verkaufspunkten in Deutschland: http://www.kiehls.com/_us/_en/stores/results.aspx?country=DE&city=&SearchFilter=
Mit ihrer DVD "Let Yourself Go" nähern sich die Filmemacherin Katja Duregger und der Herausgeber Volker Gehrke dem New Yorker Pianisten und Komponisten Ferd Hersch, der als einer der Größten des zeitgenössischen Jazz gilt. Seit mehr als 20 Jahren ist der heute 53-jährige Musiker HIV-positiv. 1994 hatte er sich als erster Jazz Musiker öffentlich zu seiner Homosexualität und zu seiner HIV-Infektion bekannt. Musikalisch bietet Hersch eine enorme Vielseitigkeit. Neben dem Spiel im Duo schätzt er die Zusammenarbeit mit Jazz-Sängern. Er liebt auch das klassische Jazz Trio, dessen Interaktion er stetig weiterentwickelt. Weitere Informationen zur DVD finden Sie im Internet auf www.aha-dvd.com. Aus dem Verkauf jeder DVD, die im Onlineshop von Aha!DVD und im Buchhandel erhältlich ist, kommt ein Euro der Deutschen AIDS-Stiftung zu Gute und dient der Hilfe für HIV-positive Menschen.
Die Deutsche AIDS-Stiftung kooperiert seit dem Jahr 2000 mit der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI). IAVI führt als gemeinnützige Organisation seit 1996 staatlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Sachverstand zusammen, um die Impfstoffentwicklung zu beschleunigen.
Anlässlich des Welt-AIDS-Tages fordert IAVI in einer Pressemitteilung, den Zugang zu Behandlung und Prävention zu verbessern. Hier ein Auszug, den gesamten Text lesen Sie auf der Seite Pressemitteilungen.
"Am heutigen Welt-AIDS-Tag müssen wir feststellen, dass wir immer noch weit von dem uns bis 2010 gesteckten Ziel eines universellen Zugangs zu HIV- und AIDS-Prävention, Behandlung und Pflege, entfernt sind. Obwohl der Zugang zu medizinischer Behandlung ausgeweitet werden konnte, gibt es immer noch rund 6 Millionen von insgesamt 9.7 Millionen Menschen, die antiretrovirale Therapie brauchen, aber nicht bekommen. Sicher, auch die Präventionsanstrengungen müssen verstärkt werden, wenn man bedenkt, dass täglich 7.400 Menschen neu infiziert werden. Auf zwei Menschen, die Behandlung erhalten, kommen fünf neue Infektionen.
Die Welt muss fortfahren, den Zugang mehr Menschen zu ermöglichen, damit jeder, der Behandlung braucht, sie auch bekommt. Zugleich dürfen wir die Prävention nicht vernachlässigen. Prävention ist vor allem für die Frauen bedeutend. Nach Angaben der WHO sind AIDS-bezogene Krankheiten die Hauptursache von Tod und Krankheit unter Frauen im gebärfähigen Alter in Niedriglohn-Ländern. Ein kontinuierlicher Fokus auf bereits existierenden Präventionsmethoden und ein stärkeres Engagement für die Entwicklung neuer Präventionstechnologien, machen es wahrscheinlicher, dass die Ziele des universellen Zugangs bei Behandlung und Pflege erreicht werden können. Eine Hauptbarriere sind dabei die Kosten."

Die Auszubildenden der Sparkasse KölnBonn machen am 1. Dezember 2009, dem Welt-AIDS-Tag, gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Stiftung auf das Thema AIDS aufmerksam. In der Bonner Innenstadt (Poststraße Ecke In der Sürst) und in der Kölner Innenstadt (Du Mont Brunnen Breite Straße) verteilen rund 50 Auszubildende an Informationsständen von 9 bis 15 Uhr rote Schleifen und Informationen.
Eine Spende über 5.000 Euro in Form eines Schecks überreichten Gökhan Bozkurt, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Sparkasse KölnBonn, sowie sein Stellvertreter Timo Mainz am Freitag, 27. November 2009, an den Geschäftsführenden Vorstand der Stiftung, Dr. Ulrich Heide.

Zum Welt-AIDS-Tag 2009 präsentiert die Deutsche AIDS-Stiftung einen ganz besonderen Aufklärungsspot. In diesem Jahr verleiht Rapper Curse durch seine Stimme und seinen Text dem Spot eine sehr persönliche Note und spricht junge Menschen direkt an. Er arbeitet mit einprägsamen Botschaften und Bildern und bringt so das ernste Thema mit Humor an die Zuschauer.
Wir bedanken uns herzlich für die freundliche Unterstützung bei der Produktion des AIDS-Socialspot 2009 bei:
Curse, für Gesang und Text
Sascha Kraus, für die Musik
© by Premium Blend Music Prod. GmbH/Arabella Musikverlag GmbH
Mit freundlicher Genehmigung der Universal Music Publishing Group (Germany)
Jan Kubran, Manager Music Licensing, OCEAN artists & brand GmbH, München
Dipl.-Des. Kamil Keister und Youssef Chemao, für Grafik und Produktion, Köln

Im Vorfeld des diesjährigen Welt-Aids-Tages hat die neue neue Roadshow der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Der Mensch in der Kugel“ heute in Bonn Station gemacht. Dabei lief ein Mensch in einer übergroßen, durchsichtigen Kugel über den Friedensplatz und hat auf diese Weise die soziale Isolation von Menschen mit HIV/Aids demonstriert. Mit der Aktion will die BZgA zur Solidarität mit HIV-infizierten und aidskranken Menschen aufrufen. Gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Stiftung sowie der Aidshilfe Bonn und der AIDS-Initiative Bonn als lokalen Partnern wurden an einem Infostand rote Schleifen und Informationsmaterialien an die Passanten verteilt.
Die Roadshow ist Teil der diesjährigen Welt-Aids-Tags-Aktion „Gemeinsam gegen Aids. Ganz Deutschland zeigt Schleife“. Sie wird in den kommenden Wochen in fünf weiteren deutschen Städten Station machen und am 1. Dezember 2009, dem Welt-Aids-Tag, in Berlin enden.
„Noch immer werden Menschen mit HIV und Aids gesellschaftlich ausgegrenzt“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Mit unserer neuen Aktion wollen wir die Vorurteile bekämpfen, mit denen HIV/Aids-Betroffene auch in Deutschland konfrontiert werden und uns dafür einsetzen, dass Menschen mit HIV/Aids offen und selbstbewusst leben können.“
Auch die Deutsche AIDS-Stiftung setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen von HIVinfizierten und aidskranken Menschen zu verbessern. „Aids wird immer noch stärker tabuisiert als andere Krankheiten“, weiß der Geschäftsführende Vorstand Dr. Ulrich Heide. „Deshalb sind öffentlichkeitswirksame Maßnahmen wie die Roadshow so wichtig, wenn es darum geht, Diskriminierung und Stigmatisierung von Betroffenen zu bekämpfen. Darüber hinaus benötigen viele bedürftige HIV-positive Menschen auch unsere materielle Hilfe.“
Die Stadt Bonn fördert die Aids-Arbeit jährlich mit 226.000 Euro. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bekräftigt das Engagement der Stadt Bonn bei der Bekämpfung der Immunschwäche: „Wir müssen der Bagatellisierung dieser unheilbaren Erkrankung entgegenwirken.“ Allein im Gesundheitsamt Bonn gibt es pro Jahr über 1100 kostenlose Beratungen und Testungen auf HIV.
Nach den Stationen in Köln (3.11.) und Bonn (7.11.) wird die Roadshow „Der Mensch in der Kugel“ in Hamburg (13.11.), Schwerin (14.11), Leipzig (20.11.), München (21.11.) und Berlin (1.12.) zu sehen sein.
Der Welt-Aids-Tag wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und wird seit 1988 weltweit jedes Jahr am 1. Dezember begangen. In Deutschland ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Hilfe, der Deutschen AIDS-Stiftung und dem Bundesministerium für Gesundheit für die bundesweite Aktion „Gemeinsam gegen Aids“ zum Welt-Aids-Tag verantwortlich. Rund 10.000 Botschafterinnen und Botschafter unterstützen die Aktion bereits.
Weitere Informationen: www.welt-aids-tag.de
„Rund 80.000 Euro sind zusammen gekommen“, freute sich Viola Klein, die Vorstandsvorsitzende von "Saxonia Systems", die zur 4. "Hope-Gala" geladen hatte. 450 Gäste kamen, darunter Schauspiel Wolfgang Stumph, Neu-Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, Sachsens Ex-Ministerpräsident Georg Milbradt und Entertainer Wolfgang Lippert. Sämtliche Erlöse kommen dem Verein "Hope Cape Town" zugute. Der AIDS-Aktivist Joachim Franz überreichte einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro an Viola Klein, Stefan Hippler, Gründer von "Hope", Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand Deutsche AIDS-Stiftung, für das Projekt Hope. Gemeinsam mit Moderatorin Sonya Kraus forderte Franz die Gäste auf, zu spenden. Stargast des Abends war Musicalsängerin Anna Maria Kaufmann.

Mit neuen Plakat- und Anzeigenmotiven, einem neuen TV- und Kinospot und weiteren Informationsangeboten geht die diesjährige Welt-AIDS-Tags-Aktion an den Start. Von den rund 10.000 Menschen, die sich als Botschafterinnen und Botschafter im Rahmen der WAT-Aktion engagieren, wurden in diesem Jahr dreißig ausgewählt, die die unterschiedlichsten Persönlichkeiten einer Gesellschaft repräsentieren. Gemeinsam mit den prominenten Botschafterinnen und Botschaftern Anni Friesinger, Christiane Paul, Philipp Lahm und Samy Deluxe sind sie auf den neuen Plakaten, Flyern und Postkarten zu sehen.
Am Mittwoch, 21. Oktober, wurden die ersten beiden Plakate in Köln am Hans-Böckler-Platz geklebt. Zum Auftakt stellten Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung und Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung die Aktion vor und informierten über die aktuelle Situation in Deutschland.

Als Rainer Jarchow 1987 die AIDS-Stiftung „positiv leben“ gründete, die später mit der Nationalen AIDS-Stiftung zur Deutschen AIDS-Stiftung verschmolz, hatte er sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert: Nachdem er in den 1980er Jahren zu den Initiatoren des Schwulen- und Lesbenzentrums Schulz in Köln gehörte, gründete er 1985 die AIDS-Hilfe Köln. An der Gründung des späteren DAH-Landesverbandes, der AIDS-Hilfe NRW e.V., war er ebenfalls beteiligt. Im Jahr 1986 stellte ihn die Stadt Köln als ersten AIDS-Koordinator im Gesundheitsamt ein.
Rainer Jarchow ist heute ehrenamtlicher Vorsitzender des Fachbeirats der Deutschen AIDS-Stiftung.
Die Mitglieder der Deutschen AIDS-Hilfe beschlossen jetzt, dem AIDS-Aktivisten die Ehrenmitgliedschaft anzutragen. „Mit Rainer Jarchow ehrt die Deutsche AIDS-Hilfe einen Aktivisten der ersten Stunde der Aidshilfe-Bewegung in Deutschland, der bis heute in den unterschiedlichen Feldern in den Bereichen HIV und Aids tätig ist. Sein Einsatz soll mit der Ehrenmitgliedschaft Anerkennung finden,“ so Winfried Holz, Mitglied des Bundesverbandes der DAH.
Rainer Jarchow erhält seine Ehrenmitglieds-Urkunde beim Welt-AIDS-Tags-Empfang der Deutschen AIDS-Hilfe. Dieser findet am 5. November um 19:00 Uhr im Atrium der Deutschen Bank in Berlin statt.

Vier Wochen vor dem Weltaidstag 2009 hat die Selbsthilfegruppe der Braunschweiger AIDS-Hilfe mit der bundesweit einzigartigen Aktion „Aids braucht positive Gesichter“ im öffentlichen Raum begonnen. Vier Monate werden sichtbare Zeichen gesetzt für einen gesunden Umgang mit Aids: gegen Verdrängung, für die Akzeptanz der Gesellschaft gegenüber HIV-Infizierten in ihrer Mitte – in Braunschweig und anderswo. Acht Menschen mit Aids haben mit einer knallroten, künstlerisch gestalteten Straßenbahn eine selbstbewusste Antwort auf die noch immer Problem behaftete Frage gefunden, wie offen sie mit der unheilbaren Krankheit leben wollen und können.
Die Bahn wird am Samstag, 31. Oktober 2009, mit einem fröhlichen Fest eingeweiht und wird dann bis zum 27. Februar 2010 durch die Braunschweiger Innenstadt fahren. Drei HIV-positive Frauen und fünf Männer aus Stadt und Region zeigen darauf ihre Gesichter und ihre Vornamen vor goldenem Hintergrund. Botschaft: Das Leben mit Aids ist gleichwertig mit dem Leben ohne Aids. Sie wollen die Fahrgäste mitnehmen auf die Reise zu einem verantwortungsvollen und offenen Umgang mit Aids, zu einem respektvollen Umgang mit HIV-Infizierten.
Ende 2008 lebten in Deutschland ca. 63 500 Menschen mit dem HI-Virus. Die Zahl der Neuinfektionen liegt laut Robert-Koch-Institut bei jeweils rund 3000 in den vergangenen beiden Jahren. Zwar ist ein positives Testergebnis nicht mehr gleichzusetzen mit einem Todesurteil. Es bleibt aber ein harter Einschnitt: Neben der regelmäßigen, lebenslangen Einnahme von Medikamenten und den z.T. erheblichen Nebenwirkungen müssen sich die Betroffenen damit auseinandersetzen, wie Partner, Familie und Freunde darauf reagieren. Sag ich es den Kindern? Verlier ich meinen Job? Unwissenheit und unbegründete Ängste führen noch immer zu Ausgrenzung und Stigmatisierung Infizierter und Erkrankter. Das macht es schwer, offen mit der Infektion umzugehen.
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und die Braunschweiger SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann haben die Schirmherrschaft, Volkswagen Financial Services AG und die Braunschweiger Verkehrs-AG die Hauptförderung übernommen. Zahlreiche weitere Institutionen und Unternehmen unterstützen das Projekt.

Die Aids-Hilfe beschreibt ihr Projekt so: „Wer in die Straßenbahn einsteigt wird nicht weniger staunen: von hinten nach vorne an der Decke und an den Seiten laufen 8 knallrote Linien wie die Blutbahnen des Lebens. Auf jedem Fenster steht: „Ich weiß, was ich tu.“ Dieser Spruch ist die Botschaft der Betroffenen an die Fahrgäste: wir gehen davon aus, dass du weißt, was du tust, auch beim Sex...“
Ursprünglich war lediglich die Beklebung einer Straßenbahn angedacht, jedoch entwickelte sich in Folge der sehr positiven Reaktionen auf dieses Vorhaben eine Vision von einem Kunstprojekt mit überregionaler Bedeutung. Die Straßenbahn soll nun mehr als „nur“ Tragefläche für Fotos und Vornamen von Menschen mit AIDS und mehr als nur eine Illustration des Mottos „Aids hat ein Gesicht“ sein: sie wird ein Gesamtkunstwerk.
Mehr Informationen: http://braunschweig.aidshilfe.de/

Am Freitag, den 25.9., feierte die Quizsendung „Wer wird Millionär“ ihr 10-jähriges Jubiläum. Dazu wurden vier Überraschungs- prominente eingeladen, die für einen guten Zweck ihrer Wahl Geld erspielten. Neben Anke Engelke, Alice Schwarzer und Marcel Reif, trat auch Hape Kerkeling an. Zum dritten Mal saß er Showmaster Günther Jauch gegenüber.
Kerkelings Begleitung war Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der AIDS-Stiftung, der sich über die Spende natürlich sehr freute. Insgesamt drei Stunden und 45 Minuten dauerte die Jubiläums-Ausgabe, die bislang längste Ausgabe von „Wer wird Millionär“ mit einem hohen Gesamtgewinn: Die prominenten Kandidaten erspielten am Freitagabend insgesamt 814 000 Euro, die sie alle einem guten Zweck zukommen lassen wollen.
Das U.S. Military HIV Research Program und das thailändische Gesundheitsministerium haben heute über einen Durchbruch in der HIV-Impfstoffforschung berichtet. Eine Kombination zweier Impfstoffkandidaten hat in einem klinischen Phase III-Test an 16.000 Freiwilligen in Thailand eine partielle Wirksamkeit gezeigt. Die Impfung konnte das Infektionsrisiko um 31,2 Prozent senken.
„Das ist bemerkenswert, weil dies der erste HIV-Impfstoffkandidat ist, der eine Wirksamkeit bei Menschen zeigt“, betonte Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Zwar werde eine Schutzwirkung von 31 Prozent nicht zur Zulassung in Ländern mit niedriger Prävalenzrate ausreichen, in Ländern mit hoher Prävalenzrate könne ein solcher Impfstoff jedoch positive Auswirkungen auf den Verlauf der Epidemie haben und ihre Ausbreitung verlangsamen. „Die Ergebnisse des Test haben auch einen weiteren wichtigen Effekt: Die Stimmen, die an der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes zweifeln, werden künftig nicht mehr dominieren“, sagte Heide, „und es wird die weitere AIDS-Impfstoffforschung beflügeln.“ Gleichzeitig unterstrich er die Notwendigkeit einer weiteren Intensivierung der Forschung: „Wir sind noch nicht am Ziel“. Bis auf weiteres müsse allerdings auf die schon jetzt funktionierenden Präventionsmaßnahmen wie den Gebrauch von Kondomen gesetzt werden.
Die Deutsche AIDS-Stiftung kooperiert seit dem Jahr 2000 mit der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI). IAVI führt als gemeinnützige Organisation seit 1996 staatlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Sachverstand zusammen, um Forschungsprozesse zu beschleunigen.
In Deutschland leben ca. 63.500 HIV-Infizierte. Jeder Dritte weiß jedoch nichts von seiner Infektion, so schätzen Experten, und ist daher auch nicht für Präventionsbotschaften und –Maßnahmen erreichbar.
Genau diese Zielgruppe soll mit der „ICH WEISS WAS ICH TU“ (IWWT) Kampagne erreicht werden, die von September bis November 2009 stattfindet. Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) veranstaltet bundesweite HIV-Testwochen, bei denen knapp 90 Projekte beworben werden. Diese Test und Beratungsangebote richten sich gezielt an Männer, schwul und bisexuell, und an Männer, die Sex mit Männern haben.
Strategie dieser konzentrierten Aktion ist es, möglichst viele verdeckte Infektionen zu erkennen, die langfristige und nachhaltige Prävention und die Senkung der Infektionszahlen.
Geht der Plan auf, so rechnet Carsten Schatz, Mitglied im Bundesverband der DAH, mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Anstieg der Neudiagnosen, doch so erklärt er: „Dies wäre kein Misserfolg, sondern im Gegenteil ein Erfolg unserer Arbeit: Denn wer über seine Infektion Bescheid weiß, kann sich und andere besser schützen und gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie beginnen.“
Die dreimonatigen Testwochen sind bisher in Europa einmalig und die insgesamt 86 beteiligten Organisationen setzen sich zusammen aus Aidshilfen, Gesundheitsämtern, Vereine der schwulen Selbsthilfe und Landesverbände der Aidshilfen.
Hintergrundinformationen finden Sie im Internet unter
Die Deutsche AIDS-Stiftung verurteilt die visuelle Umsetzung der neuen Präventionskampagne des Vereins Regenbogen e.V. Unter dem Motto „Aids ist ein Massenmörder“ ein Pärchen beim Geschlechtsverkehr zu zeigen, bis die Einblendung des männlichen Darstellers plötzlich die Gesichtszüge des Diktators Adolf Hitler annimmt, zeugt nicht nur von schlechtem Geschmack. Die wenigsten Zuschauer werden bei der Darstellung Adolf Hitlers an das HI-Virus denken. Viel naheliegender ist die Gleichung: HIV-positiv gleich (Massen-)Mörder. Die Kampagne leistet damit der Stigmatisierung HIV-positiver Menschen Vorschub. Gleichzeitig ist sie geeignet, bei allen anderen Menschen Unsicherheit und Ängste zu schüren. Das Ziel der Urheber wird so nicht erreicht, nämlich den Trend zum ungeschützten Geschlechtsverkehr zu stoppen.
Auch angesichts der historischen Tatsachen ist der Spot untragbar. Männer die Sex mit Männern haben, wurden von den Nationalsozialisten grausam verfolgt. In Deutschland zählen sie zur am stärksten von HIV betroffenen Gruppe. Es ist eine Verhöhnung der NS-Opfer und dieser Männer, sie durch einen „Aufklärungsspot“ mit Adolf Hitler in der Hauptrolle schützen zu wollen.
„Wer HIV-positive Menschen diskriminiert und die große Mehrheit der Bevölkerung verunsichert, gefährdet den bisherigen Erfolg der deutschen Präventionskampagnen“, sagte Ulrich Heide vom Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. „Wir wünschen uns dagegen Spots mit sachgerechter Aufklärung über den Schutz vor HIV, von denen sich die Zuschauerin und der Zuschauer gleichzeitig emotional angesprochen fühlt. Daneben muss weiterhin für die Solidarität mit Betroffenen geworben und ihre Stigmatisierung verhindert werden“.
US-Forscher haben im Blut eines Langzeit-HIV-Infizierten zwei Breitbandantikörper gefunden , die vermutlich erklären, warum der Mann auch ohne Therapie nicht an AIDS erkrankt. Die in Science (2009; doi: 10.1126/science.1178746) vorgestellten Ergebnisse schaffen einen neuen Ansatzpunkt für die Impfstoffherstellung.
Alle Versuche, einen Impfstoff gegen HIV zu entwickeln, sind in der Vergangenheit gescheitert. Die AIDS Impfstoff Initiative (IAVI), die die Forschergruppe um Dennis Burton vom Scribbs Research Institute in La Jolla finanziell unterstützt hat, engagiert sich für eine Beschleunigung der Impfstoffforschung.
Seit langem forschen Wissenschaftler in aller Welt nach Antikörpern, die sich nicht nur an bestimmte, sondern an eine Vielzahl der sehr variablen Virusstämme binden und diese neutralisieren. Solche Antikörper mit der Bezeichnung bNAb treten in seltenen Fällen spontan bei infizierten Personen auf. Nach der Untersuchung von Blutproben von mehr als 1.800 Infizierten aus Afrika, Asien, Großbritannien und den USA fanden die Forscher zwei Antikörpertypen, die nicht nur diese gesuchte Breitbandwirkung zeigen, sondern auch stärker auf die Viren reagieren, als die besten bisher gefundenen bNAbs.
Unter dem Motto "Zeig uns deine Liebesorte" startete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt einen Motivwettbewerb, mit dem neue Ideen zur aktuellen Präventionskampagne mach´s mit gesucht werden. Ganz Deutschland ist eingeladen, seinen liebsten "Liebesort" im Motivgenerator der Website www.machsmit.de als neues Motiv einzureichen und sich dadurch an der Weiterentwicklung der Kampagne zu beteiligen. Eingereicht werden können - noch bis zum Ende des Jahres 2009 - Fotos von "Liebesorten", die im Motivgenerator mit einer kreativen Headline versehen wurden.
Anfang 2010 werden aus den eingereichten Beiträgen durch ein Internet-Voting die 50 beliebtesten Motivideen ausgewählt. Eine Expertenjury wird dann die zehn besten Motive festlegen, die am 1. März 2010 auf www.machsmit.de veröffentlicht werden. Alle Gewinner erhalten ein Überraschungspaket. Die ersten drei Plätze werden mit der Teilnahme an einem "Liebesorte"- Fotoshooting belohnt. Alle Wettbewerbsmotive werden darüber hinaus auf www.flickr.com veröffentlicht.

Wo gibt es sonst die Gelegenheit, einen neuen Haarschnitt von einem Star-Friseur zu bekommen und dabei auch noch etwas Gutes zu tun? Für einen Mindestbeitrag von 35 Euro erhalten Interessierte in der L´Oréal Akademie, Rotfeder Ring 5-7 in 60327 Frankfurt/Main einen neuen Cut und Styling. L´Oréal wird den eingenommenen Betrag dann an die Deutsche AIDS-Stiftung spenden.
Termine vereinbaren können Sie auch über das gesamte Wochenende unter der Hotline 0176/18851249 oder einfach in der Akademie vorbeikommen.
DIE TERMINE:
Montag, 07. September 2009, 14-18 Uhr
Dienstag, 08. September 2009, 18-22 Uhr
Mittwoch 09. September 2009, 14-18 Uhr
Anlässlich der feierlichen Eröffnung der L’Oréal-Akademie Frankfurt im September 2009 haben sich innerhalb der weltweiten Initiative „Friseure gegen AIDS“ einige der besten Friseure der Nation zusammengeschlossen, um in der neuen Akademie zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung zu arbeiten. Eine wunderbare Gelegenheit, den guten Zweck mit Genuss zu verbinden: Nirgends
sonst gibt es die Gelegenheit, einen Haarschnitt z.B. von Martina Acht für 35 Euro zu erhalten!
Alle Einnahmen gehen zu 100% an den Fonds für HIV-infizierte Mütter
und Kinder der Deutschen AIDS-Stiftung.
Die beteiligten Star-Friseure:
Martina Acht, Offenburg
Hatice Nizam, HaarWerk, Frankfurt
Bert Dylus, Frankfurt
Marco Arena, Somborn
Team Frico Friseure
Team L’Oréal Professionnel Education
Wo gibt es sonst die Gelegenheit, einen neuen Haarschnitt von einem Star-Friseur zu bekommen und dabei auch noch etwas Gutes zu tun? Für einen Mindestbeitrag von 35 Euro erhalten Interessierte in der L´Oréal Akademie, Rotfeder Ring 5-7 in 60327 Frankfurt/Main einen neuen Cut und Styling. L´Oréal wird den eingenommenen Betrag dann an die Deutsche AIDS-Stiftung spenden.
Termine vereinbaren können Sie auch über das gesamte Wochenende unter der Hotline 0176/18851249 oder einfach in der Akademie vorbeikommen.
DIE TERMINE:
Montag, 07. September 2009, 14-18 Uhr
Dienstag, 08. September 2009, 18-22 Uhr
Mittwoch 09. September 2009, 14-18 Uhr
Anlässlich der feierlichen Eröffnung der L’Oréal-Akademie Frankfurt im September 2009 haben sich innerhalb der weltweiten Initiative „Friseure gegen AIDS“ einige der besten Friseure der Nation zusammengeschlossen, um in der neuen Akademie zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung zu arbeiten. Eine wunderbare Gelegenheit, den guten Zweck mit Genuss zu verbinden: Nirgends
sonst gibt es die Gelegenheit, einen Haarschnitt z.B. von Martina Acht für 35 Euro zu erhalten!
Alle Einnahmen gehen zu 100% an den Fonds für HIV-infizierte Mütter
und Kinder der Deutschen AIDS-Stiftung.
Die beteiligten Star-Friseure:
Martina Acht, Offenburg
Hatice Nizam, HaarWerk, Frankfurt
Bert Dylus, Frankfurt
Marco Arena, Somborn
Team Frico Friseure
Team L’Oréal Professionnel Education

Zum dritten Mal wurde bereits ein Brandanschlag auf die Tierpension „Hotel für alle Felle“, ein Sozialprojekt der AIDS-Hilfe Bielefeld, verübt. Die Kripo Bielefeld hat als Ursache des Anschlags in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli eindeutig Brandstiftung nachgewiesen. Die Deutsche AIDS-Stiftung ist bestürzt über dieses besondere Ausmaß an Aggression gegen dieses Projekt, in dem zurzeit 30 langzeitarbeitslose Menschen mit und ohne HIV in den Bereichen Tierpflege, EDV und Kundenservice geschult werden. Ziel des Projekts ist es, die TeilnehmerInnen psychosozial zu stabilisieren und praktisch anzuleiten, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Bei dem Anschlag ist das Dachgeschoss des Hauses in der Spenger Straße 109 in Bielefeld völlig ausgebrannt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass das Gebäude abgerissen werden muss. Das Haus war zuvor gerade umgebaut worden: Die Büros und der Schulungsraum im Erdgeschoss sollten neu bezogen werden. Der Ausbau des ersten Stocks für die Unterbringung von Katzen und Kleintieren sollte bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Seit Jahren gibt es schon Streit um den Standort der Tierpension. Bereits am ersten Standort hatten unbekannte Täter 2007 einen Brandanschlag auf das Gebäude verübt.
Die Deutsche AIDS-Stiftung hat das beispielhafte Integrations- und Hilfsprojekt seit 2005 mit insgesamt 20.000 Euro gefördert.
Die AIDS-Hilfe Duisburg/Kreis Wesel e. V. arbeitet nun mit der Justizvollzugsanstalt Hamborn in einem neuen Pilotprojekt zusammen. Die AIDS-Hilfe bietet in der JVA Präventions- und Beratungsgespräche für Häftlinge und Mitarbeiter an. Dies soll zum Abbau von Ängsten und zur Verminderung von Neuinfektionen mit HIV und Hepatitis führen. Seit dem ersten April ist dieses Angebot auch vertraglich festgehalten. Ein Einsatz von 60 Stunden wurde bis zum Jahresende vereinbart. „Das bringt uns eine höhere Verbindlichkeit, regelmäßige Termine und eine gesicherte Finanzierung“, freut sich Rüdiger Wächter, Mitarbeiter der AIDS-Hilfe.
Der Sänger Daniel Küblböck engagiert sich jetzt mit einer neuen Aktion für die Deutsche AIDS-Stiftung im Rahmen der RTL II-Sendung „Der Promi-Trödeltrupp“. Unter professioneller Anleitung der Moderatoren wird die „Rumpelkammer“ des Stars nach brauchbaren Dingen durchsucht und diese werden anschließend versteigert. Daniel Küblböck hat schon angekündigt, dass sich unter den Trödelsachen neben altem Geschirr und Kuscheltieren auch eine Gitarre und alte Bühnenoutfits befinden. Am Samstag, den 8. August, bietet der Sänger seine Schätze auf dem Antik-Trödelmarkt beim Dreiflüsse-Einkaufszentrum, Prachatizer Straße 1, in Passau zum Verkauf an. Am Sonntag, den 9. August, findet im Hacklberger Bräustüberl in Passau die Versteigerung seiner Bühnenoutfits statt. Der 23-Jährige hofft, viele seiner Fans am Wochenende anzutreffen. Der Erlös wird der Deutschen AIDS-Stiftung zu Gute kommen. Volker Mertens, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung, wird den Erlös in der Sendung entgegennehmen.
Schon im letzten Jahr hat der Musiker die Stiftung mit der Aktion „Liebe positiv, bleib negativ“ unterstützt. Mit Hilfe seiner Fans kamen Spenden in Höhe von 25.000 € zusammen. Damit wurden individuelle Hilfen sowie das Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt „Restaurant Estragon“ unterstützt.
Seit der Jahrtausendwende ist das erste Mal ein Rückgang der Investitionen zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen die AIDS Pandemie zu verzeichnen. Insgesamt wurden US$ 1.2 Milliarden Fördergelder für die Forschung in der HIV Prävention ausgegeben (2008). Hiervon wurde mit US $ 868 Millionen die Impfstoffforschung unterstützt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Verlust von 10 %. Rückläufig sind die Ausgaben des öffentlichen sowie des Unternehmenssektors. Nur der gemeinnützige Sektor gab mehr Mittel. Dies ist speziell der Bill und Melinda Gates Stiftung zu verdanken.
Gleichzeitig hat sich die Bereitstellung von Geld für die Forschung im Bereich der Mikrobizide um acht Prozent erhöht. Hier hat nur der Unternehmenssektor einen Einbruch um knapp die Hälfte zu verbuchen. Die beiden anderen Sektoren haben ihre Ausgaben an Fördergeldern steigern können. Die Forschung für Mikrobizide erhielt über US$ 244 Millionen der gesamten Fördergelder. Davon wurde z. B. eine klinische Studie in 27 Ländern zu Mikrobiziden finanziert.
Die Wirtschaftskrise habe eine Debatte über sinnvolle Investitionen in globale Gesundheit angestoßen, so der Präsident der Internationalen AIDS Impfstoff Initiative, Seth Berkley. Aber angesichts der Tatsache, dass AIDS die Todesursache Nummer Eins im südlichen Afrika sei, sei es unbedingt von Nöten diese Pandemie einzudämmen.

Am 11. Juli wurde in Köln das alljährliche Höhenfeuerwerk „Kölner Lichter“ veranstaltet. Auch für die Deutsche AIDS-Stiftung gab es Anlass zur Freude: Auf der MS RheinEnergie, von deren Decks sich das Feuerwerk jedes Jahr aufs Neue genießen lässt, wurde unter den geladenen Gästen des Abends (u.a. Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma und die Moderatoren Christine Westermann und Heribert Fassbender) erneut Geld für einen guten Zweck gesammelt. Die RheinEnergie AG hatte im Vorfeld zugesagt, den Erlös des Abend zu verdoppeln. Dieser kommt auf Initiative von Jeane Freifrau von Oppenheim, der Kuratoriumsvorsitzenden der Deutschen AIDS-Stiftung, in diesem Jahr zur Hälfte der Deutschen AIDS-Stiftung zu Gute. So konnte der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Dr. Ulrich Heide, einen Scheck über 25.000 Euro entgegen nehmen. Dr. Heide dankte sowohl Jeane Freifrau von Oppenheim als auch der RheinEnergie AG für ihr Engagement zu Gunsten HIV-positiver und an AIDS erkrankter Menschen und freute sich über ihre Unterstützung der AIDS-Gala „Tanzen um die Welt“ am 21. November 2009 in der Lanxess-Arena. Diese Gala wird ebenfalls von Freifrau von Oppenheim organisiert. Alle Spenden sollen zunächst für das betreute Wohnprojekt der Stiftung in Köln sowie für Einzelhilfen und das Hilfsprojekt DREAM in Mosambik verwendet werden.
Die Gäste der MS RheinEnergie hatten auch nach der Scheckübergabe noch die Möglichkeit, zu spenden, so dass der Betrag wahrscheinlich weiter steigen wird.
Als ein „Zeichen, dass wir an die Zukunft glauben“ bezeichnete Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann anlässlich der Grundsteinlegung das neue Wohnprojekt der Deutschen AIDS-Stiftung ´Positiv wohnen´ gGmbH und der Aidshilfe Köln. Er wünschte dem Bau, der ja ein langfristiges Projekt sei, alles Gute. Minister Laumann, Jeane Freifrau von Oppenheim, Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung, Dr. Christoph Uleer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, mauerten gemeinsam die Metall-Kassette mit Informationen zum Haus im Grundstein ein. Baronin von Oppenheim, die im Herbst 2008 mit der sehr erfolgreichen Benefiz-Kunstauktion „Art Against AIDS 2008“ auf dem Passagierschiff MS RheinEnergie 420.000 Euro zugunsten des Wohnprojektes erlöste und damit den finanziellen Grundstock für das Projekt bereitstellte, bedankte sich für die Großzügigkeit der Künstler, die die Werke gespendet hatten, sowie bei dem Team um Auktionator Simon de Pury vom Auktionshaus Phillips de Pury & Company. Elfi Scho-Antwerpes lobte die gute Kooperation mit der Nachbarschaft, bei der man auf ein offenes Ohr gestoßen sei.

In dem Wohnprojekt sollen Menschen mit HIV und AIDS ein neues betreutes Zuhause finden. Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Stiftung, wies noch einmal auf den steigenden Betreuungsbedarf von Menschen mit HIV und AIDS hin. Menschen, die an zum Teil schwerwiegenden Nebenwirkungen der Therapie litten, seien zunehmend auf Betreuungsangebote angewiesen.
Für alle neun Wohnungen, die bis Ende des Jahres in dem 450 Quadratmeter großen Haus an der Neusser Straße 675 in Köln-Weidenpesch entstehen sollen, gibt es bereits Anfragen. Bauherr ist die Deutsche AIDS-Stiftung `Positiv wohnen´ gGmbH, Betreiber die Aidshilfe Köln, deren Beratungs- und Unterstützungsangebot die Bewohner dort nutzen können. Das Wohnprojekt richtet sich an alle diejenigen, die ihren Alltag nicht mehr allein meistern können und die konkrete Unterstützung und Begleitung benötigen. Die Wohnprojekte als geschützter Raum bieten den Betroffenen die Möglichkeit, sich sozial wieder zu integrieren und neue Kontakte herzustellen. Im günstigsten Fall verhelfen Betreuung und Stabilisierung den Bewohnern zu wieder gewonnener Eigenständigkeit.
In Nordrhein-Westfalen, wo mit rund 14.000 von rund 63.500 Betroffenen in ganz Deutschland die meisten HIV-infizierten Menschen leben, entsteht nun mit dem Kölner Neubau nach einem Haus in Essen bereits ein weiteres von der AIDS-Stiftung gefördertes Wohnprojekt.

Der Jahresbericht 2008 der Deutschen AIDS-Stiftung liegt vor. Darin berichten wir über unsere Arbeit in 2008, unsere Hilfen, die Öffentlichkeitsarbeit und unsere Benefiz-Events. Aufgrund von absehbaren Einnahmenausfällen im Benefizbereich war das Jahr 2008 für die Stiftung bereits vor der Krise des Finanzsektors im zweiten Halbjahr mit Unsicherheiten behaftet. Trotz dieser widrigen Umstände konnte die Stiftung ihre Hilfsleistungen leicht steigern. Für im Jahr 2008 bewilligte Anträge wurden mehr als 1,7 Millionen Euro als Unterstützungsleistung ausgezahlt.
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Das europäische Netzwerk AIDS Action Europe wurde 2004 in Brüssel gegründet. Nach fünf Jahren gehören ihm 178 verschiedene Organisationen aus 49 Ländern an. Eines der Gründungsmitglieder war der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, Dr. Ulrich Heide, der seitdem auch im Vorstand des Netzwerkes aktiv ist. Die Stiftung unterstützt AIDS Action Europe jedes Jahr mit einem fünfstelligen Betrag.
Das Netzwerk setzt sich für die Stärkung der Arbeit der einzelnen Organisationen durch Wissentransfer und die Erzielung von Synergieeffekten zwischen den Nichtregierungsorganisationen ein. Ziel der Initiative ist es, die zivilgesellschaftlichen Stimmen in der HIV-Prävention in Europa nachhaltig zu stärken.

"I dream" nannte Jane Gondwe, Aktivistin des DREAM-Programms in Malawi, ihren Vortrag beim Kolloquium der Deutschen AIDS-Stiftung und der Gemeinschaft Sant` Egidio in Bonn zu Ehren des Karlspreisträgers 2009, Prof. Andrea Riccardi. Die Aktivistin machte deutlich, wie durch das AIDS-Hilfsprogramm der Gemeinschaft Sant`Egidio ein Traum Wirklichkeit wird, wie die Behandlung den Menschen eine Zukunft gibt, die HIV-Übertragung von der Mutter auf ihr Baby verhindert wird und wie medizinische Therapie mit Beratung und Zuwendung einhergeht.

Bei der Veranstaltung sprachen außerdem Dr. Christoph Uleer und Dr. Ulrich Heide vom Vorstand der Stiftung, Dieter Wenderlein von der Gemeinschaft Sant`Egidio, Markus Perger von der Diözesanstelle Weltkirche, Prof. Leonardo Palombi, wissenschaftlicher Direktor DREAM, Dr. Manfred Konukiewitz, BMZ, Dr. Christoph Benn, Global Fund, Walter Pörschmann, Boehringer Ingelheim, Prof. Dr. Jürgen Rockstroh, Präsident der Deutschen AIDS-Gesellschaft und Dr. Joana Mangueira, Vorsitzende des Nationalen AIDS-Rats in Mosambik.

DREAM, das die Gemeinschaft Sant` Egidio in zehn afrikanischen Ländern etabliert hat, beweist, dass eine nach europäischen Standards praktizierte AIDS-Therapie auch in Afrika durchführbar, wirksam und bezahlbar ist. Seit 2005 fördert die Deutsche AIDS-Stiftung DREAM in Mosambik und ist inzwischen der größte deutsche Sponsor des Programms. Die Stiftung finanziert im Behandlungszentrum Matola II Personal, HIV-Diagnostik und Medikamente, aber auch Nahrungsmittel und Wasserfilter. Sie sichert damit die Versorgung von fast 15.000 Menschen, darunter 2.200 HIV-infizierte und aidskranke Schwangere und Mütter mit ihren Babys.
Die HIV/AIDS-Epidemie zeigt exemplarisch die Ungleichheit zwischen Afrika und Europa: Während sich AIDS in Europa vor allem durch die antiretrovirale Therapie von einer tödlichen Erkrankung zu einer chronischen Krankheit wandelte, sind diese Fortschritte in Afrika bislang nicht erreicht. Mit DREAM bietet die Gemeinschaft

Sant’ Egidio eine medizinische Behandlung auf hohem Niveau: Schwerpunkte sind die umfassende medizinische Versorgung von aidskranken Menschen sowie die Verhinderung der Übertragung des HI-Virus von infizierten Schwangeren auf ihre Babys. 98 Prozent der bei DREAM geborenen Babys kommen gesund zur Welt. Üblicherweise liegt die Infektionsrate in Afrika bei bis zu 40 Prozent. „Das Engagement von Sant´Egidio im Rahmen ihres DREAM-Programms ermöglicht vielen tausend Babys eine gesunde Zukunft“, erklärte Dr. Christoph Uleer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen AIDS-Stiftung.
Der Zeit- und Kirchenhistoriker Riccardi gründete bereits 1968 mit einigen Freunden in Rom die Gemeinschaft Sant´Egidio, die heute weltweit rund 50.000 Mitglieder hat. Riccardi sei ein großer Europäer, der sich im Sinne der Nächstenliebe in den Dienst seiner Mitmenschen stelle und einen bedeutenden Beitrag für eine friedlichere und gerechtere Welt leiste, begründete das Karlspreis-Direktorium seine Wahl. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis gilt als eine der wichtigsten europäischen Auszeichnungen.

Möchten Sie einmal Seite an Seite mit den nationalen Botschaftern Anni Friesinger, Christiane Paul, Samy Deluxe oder Philipp Lahm auf einem Plakat zum Welt-Aids-Tag zu sehen sein? Gesucht werden Menschen, die sich für die Ziele des Welt-Aids-Tages einsetzen und beim Casting für die Plakatkampagne zum Welt-Aids-Tag 2009 am 6. Juni in Köln mitmachen wollen. Jugendliche sowie Frauen und Männer aus allen Altersgruppen können sich einer Jury von Werbeprofis und Fotografen stellen. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten werden am 19. Juni in Köln in einem professionellen Werbeshooting in Klein- und Großgruppen fotografiert und später Seite an Seite mit den prominenten Botschaftern des Welt-Aids-Tages auf bis zu 25.000 Plakaten bundesweit zu sehen sein.
Am Casting teilnehmen und Teil der Welt-Aids-Tags-Kampagne werden können alle, die auf der Internetseite www.weltaidstag.de den Bewerbungsbogen ausfüllen. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2009. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die für das Shooting ausgewählt wurden, werden bis zum 29. Mai per E-mail informiert. Wer es bis zum Shooting geschafft hat, erhält später die fertig gedruckten Kampagnenmotive mit den nationalen Botschafterinnen und Botschaftern sowie sich selbst. Außerdem gibt es als Dankeschön eine Einladung zur zentralen Veranstaltung zum Welt-Aids-Tag in Berlin (ohne Reise- und Übernachtungskosten) und eine Aufwandsentschädigung von 75 EUR.
Wichtige Termine:
Casting: Samstag, 6. Juni, 11 bis 17 Uhr im Studio StempellSchulz, Scheidtweiler Straße 15, Köln,
Shooting: Freitag, 19. Juni, 10 bis 18 Uhr, Köln
Das von der Deutschen AIDS-Stiftung in Auftrag gegebene Feature "Hoffnung für Afrika" nach einer Idee von Hape Kerkeling wurde jetzt mit dem Medienpreis 2009, Sonderpreis Pädagogik, der Konferenz der Landesfilmdienste (KdL)ausgezeichnet. Der geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Dr. Ulrich Heide, nimmt den Preis am 12. März 2009 im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse in Berlin entgegen. Die KdL würdigt mit diesem Preis aktuelle Filmproduktionen, die sich in herausragender Weise für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung eignen. Der 14-minütige Dokumentarfilm, den Schwartzkopff TV produziert hat und der mit finanzieller Unterstützung von Boehringer Ingelheim entstand, begleitet Hape Kerkeling bei seinem Besuch des von der Stiftung unterstützten Hilfsprojektes DREAM der Gemeinschaft Sant´Egidio in Mosambik. " `Hoffnung für Afrika` eignet sich durch seine im besten Sinne des Wortes `Unaufgeregtheit`, seine Überzeugungskraft durch die Wahrhaftigkeit der Bildsprache und das authentische Handeln des Ideengebers für den Film, Hape Kerkeling, zum Einsatz in vielerlei Bildungsgelegenheit - ob bei Heranwachsenden oder der älteren Generation", heißt es in der Jurybegründung.
Auf seiner konstituierenden Sitzung bestätigte jetzt das Kuratorium der Deutschen AIDS-Stiftung Jeane Freifrau von Oppenheim als Vorsitzende des Gremiums. Die Kunstexpertin, die mit ihrer Firma „Transart Kunst und Kultur Projekte" Unternehmen, Museen und Galerien berät, engagiert sich bereits seit den 80er Jahren maßgeblich für die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung. Die Kuratoriumssitzung der Stiftung fand erstmals in der Geschäftsstelle des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt statt. Der Grund dafür lag in der Berufung von Dr. Theo Zwanziger, dem Präsidenten des DFB, der ab sofort dem Gremium angehört. Weitere neue Mitglieder sind Frau Professor Dr. Elisabeth Pott, die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, und Dr. Volker Leienbach, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung. Das Kuratorium der Stiftung berät und unterstützt den Vorstand auf ehrenamtlicher Basis bei der Sammlung von Spenden, der Organisation von Benefiz-Veranstaltungen und setzt sich für die Verbesserung der gesellschaftlichen Akzeptanz von HIV-Infizierten und an AIDS erkrankten Menschen ein.

Eine gute halbe Stunde Zeit nahm sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch des Wohnprojektes in der Reichenberger Straße, um sich mit zehn Bewohnern des Berliner Hauses über deren Situation, aber auch über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage auszutauschen. „Frau Merkel hat sehr genau zugehört und nachgefragt“, berichteten die Teilnehmer im Anschluss an das ausführliche Gespräch. „Es ist wichtig, offen über AIDS zu sprechen und die Angst davor zu nehmen“, betonte Merkel. Erst das mache Prävention möglich. Sie sei gerne in die Reichenberger Straße gekommen, um von der praktischen Arbeit etwas zu sehen, so die Bundeskanzlerin. Trotz der Wirtschaftskrise sei es wichtig, Menschen mit HIV und AIDS weiter Hilfe zukommen zu lassen. „Ich werde nach diesem Besuch noch tatkräftiger und mit mehr praktischer Einsicht dafür werben, dass wir uns für derartige Projekte noch stärker einsetzen“, sagte Merkel am Ende ihres insgesamt mehr als einstündigen Besuchs.
Die Deutsche AIDS-Stiftung fördert das Wohnprojekt, dessen Träger die ZIK - zuhause im Kiez gGmbH ist, seit mehr als zehn Jahren. Im Jahr 2002 sicherte sie durch den Erwerb der Immobilie den Erhalt dieses wichtigen Projektes. Als „wichtiges Zeichen dafür, dass sich Menschen mit HIV und AIDS nicht verstecken müssen“, wertete der geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Dr. Ulrich Heide, Merkels Besuch anlässlich des 20jährigen Bestehens der gemeinnützigen Einrichtung ZIK.
Im ZIK-Wohnprojekt werden zurzeit 27 Menschen mit AIDS betreut und gepflegt. Mit dem öffentlichen Cafe „Orangerie“ im Erdgeschoss ist das Haus bestens in die Nachbarschaft integriert. Bis heute hat ZIK mehr als 3800 Menschen mit HIV, AIDS oder Hepatitis C mit einer Wohnung versorgt, jedes Jahr werden zudem rund 600 Betroffene psychosozial betreut, über 220 Patienten werden ständig durch den eigenen Pflegedienst gepflegt. Insgesamt sind über 100 Sozialarbeiter und 50 Pflegekräfte im Einsatz.
Angebote betreuten Wohnens werden für aidskranke Menschen immer wichtiger. Neue Medikamente ermöglichen Betroffenen zwar eine längere Überlebenszeit, häufig haben sie jedoch mit gesundheitlichen und finanziellen Problemen zu kämpfen. Ein besonderer Schwerpunkt der Projektförderung der Deutschen AIDS-Stiftung liegt daher im Bereich betreuter Wohnangebote, neben Berlin u.a. in Essen sowie in Köln, wo zurzeit gebaut wird.
Für ihr langjähriges soziales Engagement für die Deutsche AIDS-Stiftung wird die Geschäftsführerin der Kunstberatung siebenhaar art projects, Renate Siebenhaar, jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit der ersten Benefiz-Kunstauktion auf der Art Frankfurt, später Fine Art Fair, im Jahr 1990 wurde die Stiftung bei der Durchführung des Kunstprojektes von Kuratoriumsmitglied und Kunstexpertin Renate Siebenhaar beraten und unterstützt. Auf diese Weise kamen mehr als 1 Million Euro zugunsten von Menschen mit HIV und AIDS zusammen.

Mit großem Erfolg beendete der Sänger Daniel Küblböck jetzt seine Aktion „Liebe positiv – Bleib negativ“, die er im März 2008 zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung gestartet hatte. Knapp 26.000 Euro kamen über das Internetportal Elargio, über SMS-Spenden und eine T-Shirt-Versteigerung zusammen. Das Geld fließt vor allem in Hilfen für betroffene Menschen in Deutschland. 3.000 Euro gehen auf speziellen Wunsch von Küblböck an das Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt Estragon in Nürnberg.
Die 67jährige in Thüringen geborene Jutta Rohwer, die ihr Leben ganz in den Dienst der namibischen Kinder gestellt hatte, starb jetzt an einer schweren Erkrankung. Sie arbeitete zwölf Jahre lang beim Roten Kreuz, nach ihrer Pensionierung führte sie ihr soziales Engagement im Hilfsprojekt HISA, das AIDS-Waisen und HIV-infizierte Menschen im namibischen Katatura unterstützt, weiter: Sie half beim Aufbau von mehr als 200 Kindergärten in Katatura und rief immer wieder neue Projekte wie Suppenküchen und Waisenhäuser ins Leben. Die Deutsche AIDS-Stiftung, die seit 2005 in Kontakt mit Frau Rohwer stand, unterstützte HISA mehrfach, unter anderem im Jahr 2007 mit rund 21.000 Euro. HISA bietet den von AIDS betroffenen Menschen in der Region eine Basis-Versorgung in den Bereichen Ernährung, Bildung und Erziehung. Die Kinder bekommen ein warmes Essen, werden auf den Schulbesuch vorbereitet, außerdem gibt es Sport- und Freizeitaktivitäten. Projektkoordinatorin Patricia Sola wird das Hilfsangebot weiterführen.
Die Richard Janssen GmbH unterstützt im Jahr 2009 die Deutsche AIDS-Stiftung. Von jeder verkauften Packung Trockenfrüchte oder kalifornische Walnüsse der Marke DELLA NATURA fließen fünf Cent in die Hilfen der Deutschen AIDS-Stiftung. Die AIDS-Stiftung wird die Gel-der für individuelle Hilfen für aidskranke Menschen und für notwendige Hilfsprojekte in Deutschland verwenden. Jährlich wird die Stiftung von rund 4.500 betroffenen Menschen um Hilfe gebeten. Zusätzlich bezuschusst die AIDS-Stiftung jedes Jahr rund 120 Hilfsprojekte aus den Bereichen betreutes Wohnen, Krankenreisen, Arbeit und Qualifizierung und Infor-mationsseminare und –veranstaltungen zu HIV und AIDS. „Wir danken der Richard Janssen GmbH herzlich für die großzügige Unterstützung,“ sagt Dr. Ulrich Heide vom Vorstand der AIDS-Stiftung. „Die kontinuierliche Hilfe erlaubt uns eine langfristige Absicherung wichtiger Hilfsprojekte. Wir würden uns freuen, wenn das beispielhafte Engagement der Familie Jans-sen weitere Unternehmen zur Hilfe anspornt.“
Besonderes Engagement zeigten die Schüler des Leistungskurses Biologie der Marienschule in Euskirchen anlässlich des Welt-AIDS-Tages: Sie verkauften Solidaritätsschleifen und Kuchen. Rund 200 Euro kamen zusammen, die nun dem DREAM-Programm in Mosambik zugute kommen.

Der deutsche Aids-Aktivist und Extremsportler Joachim Franz ist vom Magazin Reader's Digest zum "Europäer des Jahres 2009" gewählt worden. Der Verlag zeichnet den 48-jährigen aus Wolfsburg für seinen jahrelangen, weltweiten Einsatz gegen die Immunschwächekrankheit Aids aus. Im Jahr 2008 war der Titel an die Französin Maria Nowak verliehen worden, die Notleidenden weltweit mit Kleinstkrediten zu einer menschenwürdigen Existenz verhilft.
Seit 1996 wählen die Chefredakteure der 21 europäischen Ausgaben von Reader's Digest Persönlichkeiten, die am besten die Traditionen und Werte Europas verkörpern, zum "Europäer des Jahres". Joachim Franz ist der 14. Träger dieser Auszeichnung, die erst zum zweiten Mal an einen Deutschen geht. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird Joachim Franz Anfang nächsten Jahres offiziell übergeben. Die 21 europäischen Ausgaben des Magazins Reader's Digest stellen den "Europäer des Jahres 2009" zeitgleich in der Januar-Ausgabe vor, die am 15. Dezember erscheint.
Am Ende der diesjährigen Aids Awareness Expedition „Cape 2 Cape“ überreichte Joachim Franz einen Scheck über 30.000 Euro an das HOPE Projekt in Südafrika. In einer feierlichen Runde, in der ein Kinderchor zusammen mit Gesundheitsarbeitern von HOPE für Joachim und sein Team sang, erfolgte die zweite Scheckübergabe. Insgesamt sollen 100.000 Euro in das Projekt HOPE fließen.

Entertainer Hape Kerkeling und die Begum Inaara Aga Khan als Schirmherrin gehörten zu den zahlreichen Prominenten bei der 15. Opern-Gala zugunsten der Deutschen Aids-Stiftung in Berlin. Rund 2.300 Gäste kamen in die Deutsche Oper, um internationale Opernstars wie die Sopranistin Annette Dasch und ihre chinesische Kollegin Hui He zu erleben. Die Moderation übernahm wieder Multitalent Max Raabe, die Schirmherrschaft lag bei dem luxemburgischen Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, die Begum Inaara Aga Khan war als Vorsitzende des Kuratoriums der Operngala dabei. Mit der glanzvollen Veranstaltung wurde ein Erlös von rund 500 000 Euro erzielt, der in diesem Jahr vor allem Hilfseinrichtungen in Berlin und in der Region, darunter das größte Wohnpflegeheim für Aids-Kranke in Deutschland in Berliner Stadtteil Kreuzberg, zugute kommt. Daneben wird das Hilfsprojekt Hope Cape Town in Südafrika gefördert.
DVD über Fred Hersch unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung
Der New Yorker Fred Hersch gehört zu den größten Pianisten und Komponisten des zeitgenössischen Jazz – kraftvoll, authentisch und leidenschaftlich in seinem musikalischen Schaffen wie in seinem Leben.
Seit über 20 Jahren ist der heute 53-jährige HIV-positiv. Anfang der 80er Jahre breitete sich das Virus in den USA zuerst unter Männern in New York aus. Viele der Erstinfizierten, darunter zahlreiche seiner Freunde und Kollegen, starben in einem rasanten Tempo. Fred Hersch hatte Glück: Er war viele Jahre symptomfrei. Erst vor drei Jahren ist AIDS bei ihm ausgebrochen.
In vier Modulen zeigt die DVD die Leben Fred Herschs - als Jazz-Pianist und Komponist, als international gefragter Jazz-Lehrer und als Überlebenskünstler. Dazu kommen Konzertauftritte und Musikclips - im Trio und Solo - sowie ein DVD-ROM Teil mit Fotos, Noten- und Textmaterial sowie weiterführende Links ins Internet.
Mit jeder verkauften DVD geht 1 € an die Deutsche AIDS-Stiftung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.aha-dvd.com.


Einen Scheck über 20.000 Euro erhielt Jeane Freifrau von Oppenheim, die Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung, während des Internationalen Militär Musik Festivals am 4. November aus den Händen von Lanxess Arena Geschäftsführer Ralf Bernd Assenmacher. Das Militär Musik Festival spendete in diesem Jahr einen Teil seiner Erlöse an die Deutsche AIDS-Stiftung.
Die besten Militärmusiker aus elf Nationen boten eine dreistündige Show der Extraklasse. Die größte Veranstaltung dieser Art geriet jedoch nicht nur zu einem musikalischen Genuss, sondern setzte auch Maßstäbe in Sachen Akrobatik und Showeffekte.
Im Rahmen der Kunstmesse Berliner Liste 2008 lädt die Galerie Springmann ein, an ihrer live Performace Einlage am 01.11.2008 ab 21.00 Uhr in der Boxhagener Straße teilzuhaben. Künstler wie Blek le Rat, Dare und Stefan Strumbel sowie der bekannte Scene Rapper Curse freuen sich auf Ihr Kommen.
Blek le Rat wird international bezeichnet als „Godfather of Stencil“. Der 56-jährige Franzose gehört neben Banksy zu den bedeutendsten Vertretern des Genres Stencilgraffiti. Banksy selbst wird mit den Worten zitiert: „Jedes Mal wenn ich denke, ich habe etwas Originelles gemalt, finde ich heraus, dass Blek le Rat das schon gemacht hat...nur zwanzig Jahre früher!“ Die Tate Modern präsentierte im August 2008 eine Auswahl seiner Arbeiten. Für Gunter Sachs, den weltweit anerkannten Kunstkenner, haben DARE und TOAST Räume im Schlosshotel Velden gestaltet und stehen damit in direkter Tradition von Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Tom Wesselmann. Durch museale Ausstellungen wie „Die Kunst ist weiblich“ in Leipzig sicherten sie sich ihren Platz auf dem internationalen Kunstmarkt. In Berlin werden Arbeiten zu sehen sein, die in engem Zusammenhang mit dem Sachs-Projekt stehen.
Stefan Strumbel gehört zu den jungen Shootingstars des internationalen Kunstmarktes. In seinen Arbeiten setzt er sich mit dem Thema „Heimat“ auseinander. Dabei spielt er mit Klischees und Stereotypen, die er übersteigert und ins Absurde führt: „Who killed Bambi?“ oder „What the fuck is Heimat?“ sind bezeichnende Titel seiner Arbeiten. Begeistert ist auch Karl Lagerfeld, der sich gerade im stern mit seiner Strumbel Popart-Kuckucksuhr selbst porträtierte.
Auf Initiative der Künstler, die vor allem aus dem Bereich Street Art kommen, soll gemeinsam ein Kunstwerk gestaltet und angefertigt werden, dass an diesem Abend an die Deutsche AIDS-Stiftung übergeben wird, die es wiederum in einer Online-Auktion versteigern wird. Außerdem wird der Rapper Curse an diesem Abend seinen Videoclip zur AIDS-Thematik vorstellen. Nähere Einblicke in das Projekt Boxhagener Straße erhalten Sie auf der Internetseite der Galerie Springmann

Erster Spatenstich für das Jean-Claude Letist-Haus in der Neusser Straße
Die Deutsche AIDS-Stiftung als Bauherr und die AIDS-Hilfe Köln als Träger starteten mit dem ersten Spatenstich die Errichtung eines neuen Wohnprojekts, des Jean-Claude Letist-Hauses für Menschen mit HIV und Aids in Köln. Im 450 qm großen Haus im Stadtteil Weidenpesch, Neusser Straße 675, entstehen neun Wohnungen, in denen Menschen mit HIV und Aids, die nicht mehr alleine leben können, ein neues betreutes Zuhause finden werden. Elfi Scho-Antwerpes, Vorstand der AIDS-Hilfe Köln, Dr. Christoph Uleer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen AIDS-Stiftung, und Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, nahmen gemeinsam den ersten Spatenstich für das neue Wohnprojekt vor. „Wir freuen uns sehr, künftig in Köln noch mehr von HIV betroffenen Menschen betreutes Wohnen ermöglichen zu können“, sagte Dr. Christoph Uleer anlässlich des Spatenstich-Termins am Mittwoch, 29. Oktober. Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Knapp 500.000 Euro Erlös bei der Benefiz-Auktion von Phillips de Pury & Company und der Deutschen AIDS-Stiftung
Mit einem hervorragenden Ergebnis endete am Samstag die erste schwimmende Benefiz-Auktion „Art Against AIDS 2008“ zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung auf dem Passagierschiff MS RheinEnergie in Köln. Die Kuratoriumsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung und Schirmherrin der Auktion, Jeane Freifrau von Oppenheim, bedankte sich bei den Kölner Bürgern für deren großes Engagement: „Dank der Großzügigkeit vieler Kölner Bürger ist ein Wert von knapp einer halben Million Euro für den Bau des Jean-Claude Letist-Lebenshauses in Köln zusammengekommen“. Dort sollen von HIV-betroffene, notleidende Menschen ein neues betreutes Zuhause finden. Ihr Dank galt außerdem dem Team der Kölner Dependance des Auktionshauses Phillips de Pury & Company um Gérard Goodrow sowie allen weiteren Sponsoren der Auktion: der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt AG, der RheinEnergie AG, dem Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie KGaA und der Hasenkamp Internationale Transporte GmbH sowie der AXA Art Versicherung AG und der Rolex Deutschland GmbH.
Auktionator Simon de Pury versteigerte die rund 70 Werke zeitgenössischer Kunst, die von Galerien und Künstlern gespendet worden waren. Die höchsten Erlöse erzielten Lori Hersbergers Arbeit „Life with You“ mit 32.000 Euro, Georg Herolds Kaviar-Bild mit 28.000 Euro und ein Werk von Neo Rauch mit 24.000 Euro. Eine nächtliche Schifffahrt rundete das gelungene Charity-Event ab.
Auktionator Hape Kerkeling erzielte am Sonntag, 19. Oktober, 25.500 Euro mit der Versteigerung zeitgenössischer Kunst in den Räumen des BKK Landesverbandes NRW in Essen. Der Gesamterlös der zehn BKK-Benefizauktionen liegt nun bei rund 202.500 Euro. Auch in diesem Jahr kommt der Erlös ohne Abzug bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in Nordrhein-Westfalen zugute.
Versteigert wurden über 60 Fotoarbeiten, Grafiken, Zeichnungen und Aquarelle, die zum großen Teil von den Künstlern als Zeichen ihrer Solidarität mit von HIV und AIDS betroffenen Menschen gespendet wurden. Darunter befanden sich u. a. Arbeiten von Gert und Uwe Tobias, Herbert Hamak, A.R. Penck, Strawalde und James Rizzi. Den höchsten Preis bei der diesjährigen Auktion erzielte ein Werk von James Rizzi mit 2.500 Euro, gefolgt von einer Arbeit von Clemens Chalupny mit 2.300 Euro. Im Angebot befanden sich zudem erneut Original-Künstlerkommentare zum Thema HIV/AIDS von Zucchero, Kylie Minogue und Simply Red.
Maximilian Schell gewinnt 9.500 Euro beim Geschichtsquiz für die Deutsche AIDS-Stiftung
Am 9. Oktober 2008 war Oscar-Preisträger Maximilian Schell zu Gast bei der TV-Sendung „Pilawas großes Geschichtsquiz". Gemeinsam mit der Schauspielerin und Spielpartnerin Josefine Preuß stellte er sich für den guten Zweck den kniffligen Fragen von Gastgeber Jörg Pilawa.
Das Team Josefine Preuß und Maximilian Schell hat gemeinsam 19.000 Euro erquizzt. Maximilian Schell widmet seine Hälfte des Gewinns, 9.500 Euro, der Deutschen AIDS-Stiftung. Somit hat Herr Schell die Stiftung in diesem Jahr bereits mit 64.500 Euro unterstützt. Am 28. Februar erspielte er beim Starquiz mit Jörg Pilawa bereits 55.000 Euro. Vielen Dank!

Die New Yorker Kultkosmetikmarke Kiehl`s unterstützt bereits seit 2004 die Deutsche AIDS-Stiftung. Dazu gehören der Verkauf ausgewählter Produkte zugunsten der Stiftung sowie Charity-Aktionen wie eine Lesung des mit dem Medienpreis der Stiftung ausgezeichneten Autors Benjamin Prüfer im Kiehl`s Store in Berlin. Zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember lanciert Kiehl`s sogar zwei Sondereditionen: Eine limitierte Auflage von Kiehl`s Lip Balm wird zugunsten der Stiftung verkauft. Die Berliner Designerin Mari Otberg entwarf eine T-Shirt-Edition mit Schleifenmotiv und dem Motto „Kiehl´s cares – I do, too“. Ab November sind die T-Shirts an allen 13 deutschen Standorten von Kiehl´s erhältlich. Von jedem verkauften T-Shirt (Preis 50 Euro) gehen zehn Euro an die Deutsche AIDS-Stiftung. Prominente Unterstützerin der Aktion ist die Schauspielerin Jessica Schwarz.
Für den Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung 2007/2008 nimmt die Stiftung noch bis zum 31. Januar 2009 Bewerbungen an. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG stellt das Preisgeld.
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