Die Jahrestagungen der Deutschen AIDS-Stiftung dienen dem Informationsaustausch zwischen Wissenschaftlern, Medizinern, Politikern und Vertretern der AIDS-Organisationen. Gleichzeitig bringt die Stiftung mit dieser alle zwei Jahre in Bonn stattfindenden Veranstaltung ihre Arbeit und damit das Thema AIDS in die Öffentlichkeit. Zuletzt fand die Tagung am 11. Juni 2007 in Bonn-Bad -Godesberg statt. Rund 250 Kooperationspartner von AIDS-Beratungen, aus Politik und Wirtschaft, Spender und Unterstützer waren zur dritten Jahrestagung unter dem Motto „20 Jahre Deutsche AIDS-Stiftung“ ins Rheinhotel Dreesen gekommen. Der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende, Dr. Christoph Uleer, führte durch die Tagung. In Referaten wurde die Arbeit der AIDS-Stiftung in den letzten zwanzig Jahren aus unterschiedlicher Perspektive kommentiert. In ihrer Eröffnungsrede betonte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt die wichtige Rolle der AIDS-Stiftung bei der Hilfe für betroffene Menschen in Deutschland. Dr. Ulrich Heide, der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung, ging auf veränderte Notwendigkeiten der Hilfe ein. Dank des medizinischen Fortschritts erreichen HIV-positive und aidskranke Menschen ein immer höheres Alter. Die Stiftung stellt sich darauf ein und fördert mehr Projekte betreuten Wohnens und betreute Krankenreisen für Gruppen HIV-positiver Menschen.