Die Deutsche AIDS-Stiftung fördert Projekte, die bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland direkt zugute kommen. Insbesondere den soziomateriell schlecht gestellten Betroffenen kann in wichtigen Bereichen nur durch gemeinschaftliche Anstrengungen, also Projekte, geholfen werden.
Hilfe erscheint vermehrt und insbesondere in den Bereichen Ernährung, Wohnen und Beschäftigung bzw. Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nötig. So fördert die Stiftung beispielsweise betreute Wohnprojekte sowie Projekte mit dem Ziel, HIV-Positiven Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten und bedürftigen Betroffenen eine gesunde Ernährung zu einem günstigen Preis zukommen zu lassen. Vor diesem Hintergrund wird beispielsweise das Projekt HIVissimo in Köln von der Stiftung bezuschusst. Auch dieses Projekt ist neben dem Aspekt der gesunden Ernährung zusätzlich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für HIV-positive Menschen.
Vermehrt möchte die Stiftung Projekte für Migranten und Migrantinnen fördern. Diese Betroffenengruppe hat nach vorliegenden Untersuchungen insgesamt den niedrigsten Informationsstand zum Thema HIV und AIDS sowie den schlechtesten Zugang zu Informationen und zur medizinischen Versorgung. Gleichzeitig ist diese Gruppe stark von Diskriminierung und Stigmatisierung betroffen. Die Stiftung ist daher bereit, verstärkt unterschiedliche Angebote für diese Zielgruppe zu finanzieren. Die Stiftung möchte durch eine finanzielle Unterstützung vor allem die Bereiche Aufklärung, Beratung und den verbesserten Zugang zu medizinischer Hilfe fördern.
Beispiele von Projekten, die gefördert wurden, finden Sie hier
Weitere Informationen und Antragsformulare als PDF-Dokument finden Sie unter Materialien & Downloads
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