
Weltweit haben sich im Jahr 2010 rund 2,7 Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus infiziert. Mit dem Virus leben weltweit circa 34 Millionen Menschen, rund 1,8 Millionen Menschen sind im Jahr 2010 verstorben. Mit mehr als zwei Drittel der Infizierten bilden die Länder des südlichen Afrika ein Zentrum der Epidemie. Auch dort erkranken und sterben überwiegend Menschen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren.
Seit 1995 sind nach Angaben von UNAIDS durch die Medikamente in den Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen insgesamt 2,5 Millionen Todesfälle verhindert worden. Rund die Hälfte der Infizierten hätten inzwischen Zugang zu solchen Therapien - deutlich mehr als noch zwei Jahre zuvor.
In Deutschland leben nach der aktuellen Schätzung des Robert-Koch-Instituts anlässlich des Welt-AIDS-Tages 2011 rund 73.000 Menschen mit HIV oder AIDS. Von ihnen haben sich geschätzte 2.700 im Jahr 2011 infiziert, 2010 waren es noch 3.000. 500 HIV-infizierte Menschen starben im Jahr 2011.
Unter den 73.000 Menschen, die Ende 2011 mit HIV oder AIDS leben, stellen Männer, die Sex mit Männern haben, mit 45.000 die größte Gruppe. Etwa 11.000 Personen haben sich über heterosexuelle Kontakte infiziert, rund 7.800 Menschen kommen aus so genannten Hochprävalenzregionen und infizierten sich überwiegend in ihren Herkunftsländern und dort bei heterosexuellen Kontakten. Etwa 8.600 HIV-Infektionen gehen auf intravenösen Drogengebrauch zurück.
Die im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern niedrigen Infektionszahlen in Deutschland lassen sich nur erhalten, wenn die Präventionsanstrengungen nicht nachlassen.
Hier erhalten Sie weitere aktuelle Zahlen zur Verbreitung von HIV und AIDS:
Wir im Social Web
YouTube
Facebook
Twitter
Studi-VZ
Wer kennt wen
mehr Informationen