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Deutsche AIDS-Stiftung stellt DVD zu Thema Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV für die Jugend- und Erwachsenen­bildung vor

Berlin/Ingelheim, 4.12.08. - Die Deutsche AIDS-Stiftung stellte in Berlin eine neue Informations-DVD zum Thema HIV-Mutter-Kind-Übertragung vor. Die DVD enthält einen umfassenden Filmbericht über den Besuch von Hape Kerkeling in einer Gesundheitsstation des Hilfsprogramms DREAM in Ma­puto/Mosambik (Afrika) sowie detaillierte Informationen über HIV und AIDS. Das von der katholischen Laienorganisation Sant’Egidio in mehreren afrikanischen Staaten getragene Hilfsprogramm DREAM bietet medizini­sche Behandlung von AIDS auf hohem Niveau. Es steht für einen umfas­senden Ansatz zur Bekämpfung von Aids in Afrika. Ein Programmschwer­punkt liegt in der Verhinderung der Übertragung des HI-Virus von HIV-posi­tiven Schwangeren auf ihre Babys durch die Behandlung mit einem Aids-Präparat während und nach der Geburt.

Weltweit steckten sich 2007 laut UNAIDS rund 330.000 Babys im Verlauf der Schwangerschaft, bei der Geburt oder während der Stillzeit mit dem HI-Virus an. In den Entwicklungsländern, insbesondere in den Ländern Afrikas südlich der Sahara, stirbt etwa die Hälfte von ihnen in den ersten zwei Le­bensjahren. Die Deutsche AIDS-Stiftung finanziert einen Großteil der Kos­ten für die Gesundheitsstation Matola 2 von DREAM in Maputo. Dort infizie­ren sich inzwischen weit weniger als zwei Prozent der Neugeborenen mit dem HI-Virus. Üblicherweise liegt die Quote in Afrika bei bis zu 40 Prozent.

„Der Film zeigt, dass wir mit überschaubaren Mitteln vielen Tausend Babys eine gesunde Zukunft und ein Aufwachsen mit ihren infizierten Müttern er­möglichen können“, sagt Ulrich Heide vom Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Die AIDS-Stiftung möchte das Wissen über diesen Übertragungs­weg und deren Verhinderung auch in die Jugend- und Erwachsenenbil­dungsarbeit weitergeben. „Wir freuen uns, dass unser Kuratoriumsmitglied Hape Kerkeling sich für dieses Projekt besonders engagiert“, so Heide. „Er wird bei Jugendlichen und Erwachsenen eine hohe Aufmerksamkeit für die notwendige Hilfe in Afrika und für das Thema HIV/AIDS generell wecken.“ Die DVD kann kostenlos bei den Landesfilmdiensten ausgeliehen oder kostenpflichtig über die Deutsche AIDS-Stiftung bezogen werden.

Das Bildungsmaterial konnte dank der finanziellen Unterstützung des Un­ternehmens Boehringer Ingelheim produziert werden. „Boehringer Ingel­heim leistet seit Jahren mit seinen HIV-Medikamenten einen Beitrag im Kampf gegen HIV/AIDS mit dem Ziel, kranken Menschen zu helfen“, be­tonte der stellvertretende Sprecher der Unternehmensleitung von Boehrin­ger Ingelheim, Dr. Dr. Andreas Barner. „Mit Initiativen wie dem Viramune®-Spenden-Programm zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus sowie der Verbesserung des Zugangs zu Aids-Medikamenten in Ent­wicklungsländern, stellen wir uns darüber hinaus unserer besonderen Ver­antwortung als forschungsgetriebenes Pharmaunternehmen im Kampf ge­gen die Immunschwächekrankheit“.

Sperrfrist 4.12.08, 18 Uhr

Deutsche AIDS-Stiftung stellt DVD zum Thema Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung von HIV für die Jugend- und Erwachsenen­bildung vor

 

Berlin/Ingelheim, 4.12.08. - Die Deutsche AIDS-Stiftung stellte in Berlin eine neue Informations-DVD zum Thema HIV-Mutter-Kind-Übertragung vor. Die DVD enthält einen umfassenden Filmbericht über den Besuch von Hape Kerkeling in einer Gesundheitsstation des Hilfsprogramms DREAM[1] in Ma­puto/Mosambik (Afrika) sowie detaillierte Informationen über HIV und AIDS. Das von der christlichen Glaubensgemeinschaft Sant’Egidio in mehreren afrikanischen Staaten getragene Hilfsprogramm DREAM bietet medizini­sche Behandlung von AIDS auf hohem Niveau. Es steht für einen umfas­senden Ansatz zur Bekämpfung von Aids in Afrika. Ein Programmschwer­punkt liegt in der Verhinderung der Übertragung des HI-Virus von HIV-posi­tiven Schwangeren auf ihre Babys durch die Behandlung mit einem Aids-Präparat während und nach der Geburt.

 

Weltweit steckten sich 2007 laut UNAIDS rund 330.000 Babys im Verlauf der Schwangerschaft, bei der Geburt oder während der Stillzeit mit dem HI-Virus an. In den Entwicklungsländern, insbesondere in den Ländern Afrikas südlich der Sahara, stirbt etwa die Hälfte von ihnen in den ersten zwei Le­bensjahren. Die Deutsche AIDS-Stiftung finanziert einen Großteil der Kos­ten für die Gesundheitsstation Matola 2 von DREAM in Maputo. Dort infizie­ren sich inzwischen weit weniger als zwei Prozent der Neugeborenen mit dem HI-Virus. Üblicherweise liegt die Quote in Afrika bei bis zu 40 Prozent.

 

„Der Film zeigt, dass wir mit überschaubaren Mitteln vielen Tausend Babys eine gesunde Zukunft und ein Aufwachsen mit ihren infizierten Müttern er­möglichen können“, sagt Ulrich Heide vom Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Die AIDS-Stiftung möchte das Wissen über diesen Übertragungs­weg und deren Verhinderung auch in die Jugend- und Erwachsenenbil­dungsarbeit weitergeben. „Wir freuen uns, dass unser Kuratoriumsmitglied Hape Kerkeling sich für dieses Projekt besonders engagiert“, so Heide. „Er wird bei Jugendlichen und Erwachsenen eine hohe Aufmerksamkeit für die notwendige Hilfe in Afrika und für das Thema HIV/AIDS generell wecken.“ Die DVD kann kostenlos bei den Landesfilmdiensten ausgeliehen oder kostenpflichtig über die Deutsche AIDS-Stiftung bezogen werden.

 

Das Bildungsmaterial konnte dank der finanziellen Unterstützung des Un­ternehmens Boehringer Ingelheim produziert werden. „Boehringer Ingel­heim leistet seit Jahren mit seinen HIV-Medikamenten einen Beitrag im Kampf gegen HIV/AIDS mit dem Ziel, kranken Menschen zu helfen“, be­tonte der stellvertretende Sprecher der Unternehmensleitung von Boehrin­ger Ingelheim, Dr. Dr. Andreas Barner. „Mit Initiativen wie dem Viramune®-Spenden-Programm zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus sowie der Verbesserung des Zugangs zu Aids-Medikamenten in Ent­wicklungsländern, stellen wir uns darüber hinaus unserer besonderen Ver­antwortung als forschungsgetriebenes Pharmaunternehmen im Kampf ge­gen die Immunschwächekrankheit“.

 

 

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[1] Drug Resource Enhancement against Aids and Malnutrition