Ansicht:Text: Aa-AaAa+

Bonner Kooperationsprojekt zeigt Fotoausstellung
„Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids“

Bonn, 23.3.2009. Die Volkshochschule Bonn zeigt vom 29. März bis zum 26. April im Frauenmuseum Bonn (Im Krausfeld 10) die von HelpAge Deutschland produzierte Fotoausstellung „Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids“. Mitveranstalter sind die Deutsche AIDS-Stiftung, die AIDS-Hilfe, das Deutsch-Afrikanische Zentrum und Soroptimist International. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 29. März, um 11.00 Uhr durch den Bonner Bürgermeister Horst Naaß und den Geschäftsführer von HelpAge, Michael Bünte. Der Fotograf Christoph Gödan wird Einblicke in seine Arbeit gewähren. Saiko Balde aus Guinea-Bissau sorgt für das musikalische Rahmenprogramm. Interessante Einzelveranstaltungen finden zu unterschiedlichen Aspekten statt, darunter ein Bericht des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen AIDS-Stiftung, Dr. Ulrich Heide, zum Thema „DREAM – Hilfe für HIV-positive Schwangere und ihre Babys in Mosambik“ am 16. April 2009 (siehe Infos zum Rahmenprogramm). Die Ausstellung wird finanziell unterstützt durch InWEnt gGmbH aus Mitteln des BMZ, Parität, Kreisgruppe Bonn, Zonta Bonn und durch die Deutsche AIDS-Stiftung.

Die Fotoausstellung zeigt ein anderes Gesicht des weltweiten demografischen Wandels. Auch in Afrika werden die Menschen immer älter. Diese vergessene Generation gehört zu den Ärmsten der Armen. Weil ihre Kinder an AIDS sterben, sorgen vor allem die Großmütter für ihre Enkelkinder. Christoph Gödans großformatige Portraits der Großmütter und ihrer Enkelkinder drücken vor allem eines aus: Ihre Würde im Kampf gegen die Krankheit.

Die Deutsche AIDS-Stiftung

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland, die be­troffenen Menschen materielle Unterstützung bietet. Die Stiftung hilft seit mehr als 20 Jah­ren bedürftigen Menschen mit HIV und AIDS in Deutschland durch Einzelhilfen und die Unterstützung von Projekten wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Die Stiftung unter­stützt zudem viele Hilfs- und Präventionsprojekte, die sich speziell an Migranten wenden. Darüber hinaus fördert die Stiftung seit dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte, etwa für Aidswaisen, Jugendliche, Mütter und ihre Kinder, vor allem im südlichen Afrika. Hier en­gagiert sich die Stiftung in Namibia, Südafrika und Mosambik. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1987 gingen rund 67.000 Anträge ein und Betroffenen konnte mit insgesamt 38 Millionen Euro geholfen werden. Seit dem Jahr 2000 kooperiert die Stiftung zudem mit der internationalen Impfstoffinitiative IAVI.  Da die Stiftung keine laufende öffentliche Förde­rung erhält, ist sie auf die Erlöse von Benefizveranstaltungen und Spenden angewiesen.           

Kontakt:
Deutsche AIDS-Stiftung – Ann-Kathrin Akalin, Presserefertin,
Tel.: 0228/60469-33, Email: presse(at)aids-stiftung.de

HelpAge Deutschland - Michael Bünte/Geschäftsführung
Tel. 05 41 / 470 55 11 oder 0178 / 730 16 43
Email: buente(at)helpage.de,
weitere Infos : www.helpage.de

VHS Bonn – Dr. Jochen Buchholz
Tel. 0228 / 77 45 41
Email : dr.jochen.buchholz(at)bonn.de

Nachfolgend das gesamte Veranstaltungsprogramm:

Ausstellung:

„Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV/Aids“

Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10
29. März – 26. April 2009

Öffnungszeiten : Di-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr

Führungen können unter 0228-6897892 vereinbart werden

Sonntag, 29.3.2009, 11.00 Uhr – Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10

Eröffnung der Fotoausstellung „Stille Heldinnen“

unter Mitwirkung von Bürgermeister Horst Naaß, dem Geschäftsführer von HelpAge, Michael Bünte und dem Fotografen Christoph Gödan.

Musikalische Begleitung : Saiko Balde, Guinea-Bissau, afrikanische Musik mit Gitarre und Congas

Zudem umfasst das Ausstellungsprogramm nachfolgende themenspezifische Veranstaltungen, zu denen die Veranstaltergemeinschaft herzlich einlädt:

1. April 2009, 18.00 Uhr, Frauenmuseum

Lesung aus dem Buch „Uncharted Waters“

von Marjorie Manduli-Bolz

Die Journalistin Manduli-Bolz aus Sambia erzählt Lebensgeschichten afrikanischer Frauen mit HIV/Aids in Afrika und der Diaspora

2. April 2009, 10-13.00 Uhr, Frauenmuseum

HIV/Aids in Afrika und die gesellschaftlichen Folgen

Der ghanaische Schauspieler und Regisseur Anthony Thompson berichtet seinen Zuhörern mit Film und Präsentationen auf beeindruckende Weise von der Pandemie

(Anmeldungen bitte unter nayensu(at)t-online.de)

16. April 2009, 18.00 Uhr, Frauenmuseum

DREAM – Hilfe für HIV-positive Schwangere und ihre Babys in Mosambik

Dr. Ulrich Heide, Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Stiftung, informiert mit einem Kurzfilm und Reiseeindrücken über die Arbeit der Gemeinschaft Sant’Egidio zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus.

24. April 2009, 20.00 Uhr, Frauenmuseum

Südafrika – Wahlen 2009 und Fussball-WM 2010 : Neue Hoffnung oder neue Gewalt?

Beobachtungen von Dr. Lutz van Dijk, Leiter des HOKISA-Projektes für von HIV/Aids betroffene Kinder und Jugendliche bei Kapstadt und bekannter Buchautor