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Hape Kerkeling präsentiert Feature über AIDS-Hilfsprogramm

Deutsche AIDS-Stiftung und Botschaft von Mosambik laden zum Welt-AIDS-Tags-Empfang in Berlin ein

Bonn/Berlin, 4. Dezember 2008. Als Botschafter der Deutschen AIDS-Stiftung reiste Hape Kerkeling im Oktober 2007 nach Mosambik, um sich dort über das modellhafte Hilfsprogramm DREAM der Gemeinschaft Sant`Egidio zu informieren. Ein Schwerpunkt der Arbeit von DREAM ist die Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung: Über 98 Prozent aller Babys, die in einem der DREAM-Zentren geboren werden, sind nicht HIV-infiziert. „Wenn im Kampf gegen AIDS in Afrika eine positive Wende gelingt, dann mit Projekten wie DREAM“, sagte Hape Kerkeling nach seiner Rückkehr. Aus seinem Besuch ist ein eindrucksvoller Film mit dem Titel „DREAM – Hoffnung für Afrika“ entstanden, den der Entertainer, der Kuratoriumsmitglied der Stiftung ist, jetzt anlässlich des Welt-AIDS-Tags-Empfangs der Deutschen AIDS-Stiftung und der Botschaft der Republik Mosambik erstmals der Öffentlichkeit vorstellt. „Der Film zeigt, dass wir mit überschaubaren finanziellen Mitteln vielen Tausend Babys eine gesunde Zukunft und ein Aufwachsen mit ihren Müttern ermöglichen können“, erklärte Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung. Neben der Vorstellung des Projektes und der Filmvorführung stehen Grußworte von S. E. Carlos dos Santos, Botschafter der Republik Mosambik, Karin Kortmann, MdB, Staatssekretärin im BMZ, von Staatssekretär a. D. Hansgeorg Hauser, Beauftragter der Commerzbank AG, und Dr. Christoph Uleer, Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung, auf dem Programm.

Die Deutsche AIDS-Stiftung ist einer der größten DREAM-Sponsoren und finanziert das Gesundheitszentrum Matola 2 bei Maputo nahe zu vollständig. Sie übernimmt die Kosten für das medizinische Personal, für HIV-Diagnostik und Medikamente, aber auch für Nahrungsmittel und Wasserfilter. Sie sichert damit die Versorgung von fast 15.000 Menschen, darunter 2.200 HIV-infizierte und aidskranke Schwangere und Mütter mit ihren Babys. Die Übertragung des HI-Virus von HIV-positiven, schwangeren Frauen auf ihre Babys während der Schwangerschaft, der Geburt und der Stillzeit ist einer der häufigsten Ansteckungswege in Afrika. Ohne medizinische Behandlung liegt die Infektionsrate der Neugeborenen dort bei bis zu 40 Prozent.

Die DVD mit Booklet kann künftig bei den Landesfilmdiensten ausgeliehen werden. Das Bildungsmaterial konnte Dank der finanziellen Unterstützung des Unternehmens Boehringer Ingelheim produziert werden.

Deutsche AIDS-Stiftung, Spendenkonto 400, BFS Köln, Bankleitzahl 370 205 00

Weitere Informationen:

Dr. Volker Mertens, Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche AIDS-Stiftung – Markt 26 – 53111 Bonn

Telefon 0228/60469-31

Email: volker-mertens@aids-stiftung.de