„Die Deutsche AIDS-Stiftung will die Lebensbedingungen von HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen verbessern und ihr Selbstvertrauen stärken, so dass sie ein selbstverantwortliches, sinnerfülltes und sozial akzeptiertes Leben führen können.“
Präambel der Satzung
Die Deutsche AIDS-Stiftung, Stiftung des bürgerlichen Rechts, hilft seit 1987 HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen in materiellen Notlagen. Daneben unterstützt sie Projekte für Betroffene.
Bis heute erhielt die Stiftung mehr als 70.000 Anträge von bedürftigen Menschen und Projektträgern. Sie half Betroffenen in Not individuell und über Projektförderungen mit nahezu 34 Millionen Euro.
Die neuen Medikamente verlängern Leben – wenn auch nicht für alle Erkrankten. Die soziale Situation vieler Betroffener verbesserte sich nicht. Wer länger mit AIDS lebt, lebt oft auch länger in Armut.

Die Stiftung muss immer häufiger helfen, um Notlagen zu lindern. Das geringe Einkommen oder die staatliche Grundsicherung reicht für kranke Menschen nicht aus, alltägliche Bedürfnisse zu decken. Es fehlt zum Beispiel an Geld für eine Heizkostennachzahlung, an dem Ersatz für einen defekten Kühlschrank oder am Geld für eine krankengerechte Matratze. Hier reichen oft schon kleine Beträge, um wirkungsvoll helfen zu können.
Aidskranke Menschen im fortgeschrittenen Stadium sind oftmals von sozialen Kontakten und damit auch von Hilfe abgeschnitten. Sie sind wegen ihrer Krankheit nicht mehr ausreichend mobil oder ziehen sich zurück, weil sie Angst vor Diskriminierung haben. Mit Zuschüssen zu Projekten des betreuten Wohnens, für die Einrichtung von Treffpunkten und Cafes oder für die Organisation von Krankenreisen schaffen wir Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten für HIV-positive Menschen.
Seit dem Jahr 2000 unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung neben ihrem Engagement in Deutschland auch beispielhafte Hilfsprojekte weltweit. Ein Schwerpunkt der Projektförderung liegt im besonders von HIV und AIDS betroffenen südlichen Afrika. Hier engagiert sich die Stiftung in Mosambik, Namibia und Südafrika.
Im Mittelpunkt unserer Hilfen stehen HIV-positive und aidskranke Menschen, die besonders benachteiligt sind. Unsere Hilfe im südlichen Afrika gilt daher Aidswaisen, schwangeren HIV-positiven Frauen und Familien, die besonders schwer vom HI-Virus betroffen sind.
Mit diesen Hilfsleistungen hat sich die Deutsche AIDS-Stiftung zur größten privat-finanzierten AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland entwickelt, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung bietet.
Dies war nur möglich, weil die Stiftung in all den Jahren von Spenderinnen und Spendern, aber auch von Unternehmen, Ehrenamtlern und Förderern großzügig unterstützt wurde.
Die dramatische Ausbreitung von AIDS vor allem in Afrika, aber auch besorgniserregende Infektionsraten in Asien und Osteuropa, machen die Entwicklung eines Impfstoffs immer dringlicher. Seit dem Jahr 2000 arbeitet die Deutsche AIDS-Stiftung daher mit der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) mit Sitz in New York zusammen, die die Entwicklung eines wirksamen und sicheren Impfstoffes beschleunigen will. Die Stiftung informiert zum einen die Öffentlichkeit in Deutschland über den Stand der Forschung, macht deutschen Organisationen und Instituten das Know-how von IAVI zugänglich und bringt Forschung und Industrie zusammen.
Weitere Informationen zur Geschichte der Deutschen AIDS-Stiftung finden Sie hier
Allgemeine Informationen als PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.
Wir im Social Web
YouTube
Facebook
Twitter
Studi-VZ
Wer kennt wen
mehr Informationen