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Die Stiftung

Unser Ziel: Die Hilfe für Menschen mit HIV und AIDS in Not

„Die Deutsche AIDS-Stiftung will die Lebensbedingungen von HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen verbessern und ihr Selbstvertrauen stärken, so dass sie ein selbstverantwortliches, sinnerfülltes und sozial akzeptiertes Leben führen können.“
Präambel der Satzung

Über 20 Jahre Hilfe für betroffene Menschen

Die Deutsche AIDS-Stiftung, Stiftung des bürgerlichen Rechts, hilft seit 1987 HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen in materiellen Notlagen. Daneben unterstützt sie Projekte für Betroffene.
Bis heute erhielt die Stiftung mehr als 64.000 Anträge von bedürftigen Menschen und Projektträgern. Sie half Betroffenen in Not individuell und über Projektförderungen mit nahezu 30 Millionen Euro.

Die neuen Medikamente verlängern Leben – wenn auch nicht für alle Erkrankten. Die soziale Situation vieler Betroffener jedoch verbesserte sich nicht. Denn wer länger mit AIDS lebt, lebt oft auch länger in Armut.

Stiftungsgründer Rainer Jarchow spricht auf einer Jahrestagung

Unsere Hilfe bei akuten Notfällen

Die Stiftung muss immer häufiger helfen, um Notlagen zu lindern. Das geringe Einkommen oder die staatliche Grundsicherung reicht für kranke Menschen nicht aus, die alltäglichsten Bedürfnisse zu decken. Es fehlt an Geld für eine Heizkostennachzahlung, an dem Ersatz für einen defekten Kühlschrank oder am Geld für eine krankengerechte Matratze. Hier reichen oft schon kleine Beträge, um wirkungsvoll helfen zu können.

Aidskranke Menschen im fortgeschrittenen Stadium sind oft von sozialen Kontakten und damit auch Hilfe abgeschnitten. Sie sind wegen ihrer Krankheit nicht mehr ausreichend mobil oder ziehen sich zurück, weil sie Angst vor Diskriminierung haben. Mit Zuschüssen zu Projekten des betreuten Wohnens, für die Einrichtung von Treffpunkten und Cafes oder für die Organisation von Krankenreisen schaffen wir Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten für HIV-positive Menschen.

Die Deutsche AIDS-Stiftung hilft auch im südlichen Afrika

Seit dem Jahr 2000 unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung neben ihrem Engagement in Deutschland auch beispielhafte Hilfsprojekte weltweit. Ein Schwerpunkt der Projektförderung liegt im besonders von HIV und AIDS betroffenen südlichen Afrika. Hier engagiert sich die Stiftung in Mosambik, Namibia und Südafrika.

Im Mittelpunkt unserer Hilfen stehen HIV-positive und aidskranke Menschen, die besonders benachteiligt sind. Unsere Hilfe im südlichen Afrika gilt daher Aidswaisen, schwangeren HIV-positiven Frauen und Familien, die besonders schwer vom HI-Virus betroffen sind. 

Bei ihrer Hilfe bleibt die AIDS-Stiftung auf Spenden angewiesen

Mit diesen Hilfsleistungen hat sich die Deutsche AIDS-Stiftung zur größten privat-finanzierten AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland entwickelt, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung bietet.

Dies war nur möglich, weil die Stiftung in all den Jahren von Spenderinnen und Spendern, aber auch von Unternehmen, Ehrenamtlern und Förderern großzügig unterstützt wurde.

Mit direkter Hilfe und intensiver AIDS-Forschung kann HIV/AIDS besiegt werden

Die dramatische Ausbreitung von AIDS vor allem in Afrika, aber auch besorgniserregende Infektionsraten in Asien und Osteuropa, machen die Entwicklung eines Impfstoffs immer dringlicher. Seit dem Jahr 2000 arbeitet die Deutsche AIDS-Stiftung daher mit der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) mit Sitz in New York zusammen, die die Entwicklung eines wirksamen und sicheren Impfstoffes beschleunigen will. Die Stiftung informiert zum einen die Öffentlichkeit in Deutschland über den Stand der Forschung, macht deutschen Organisationen und Instituten das Know-how von IAVI zugänglich und bringt Forschung und Industrie zusammen.

Weitere Informationen zur Geschichte der Deutschen AIDS-Stiftung finden Sie hier

Allgemeine Informationen als PDF-Dokument können Sie hier herunterladen.