Die Einzelhilfen, mit denen HIV-infizierte und aidskranke Menschen in Deutschland unterstützt werden, sind ein Schwerpunkt der Hilfen der Stiftung. Die HIV-Infektion bedeutet für die Betroffenen einen tiefen Einschnitt in ihrem bisherigen Leben: In vielen Fällen folgen neben gesundheitlichen Einschränkungen Schwierigkeiten im Beruf sowie finanzielle und versicherungsrechtliche Probleme, es droht der soziale Abstieg. In vielen Fällen fehlt es an den grundlegendsten Dingen, zum Beispiel Matratzen, Möbel, Bekleidung oder Brillen.

Weihnachtsfreude für Kinder: Tom W. hat wegen seiner HIV-Infektion nur wenig Geld zur Verfügung. Das spürt der alleinerziehende Vater eines kleinen Sohnes vor allem an Weihnachten. In solchen Fällen springt die Stiftung ein: Sie unterstützt Familien mit einem kleinen Geldbetrag. Tom W. kann nun einen Weihnachtsbaum und Geschenke für seinen Sohn kaufen. Mit Ihrer Spende können Sie HIV-betroffenen Familien ein schönes Fest ermöglichen.
Sabine (25) und Matthias F. (29) schrieben „in der Hoffnung auf ein wenig Hilfe“ einen Brief an die Deutsche AIDS-Stiftung. Ihre gemeinsame Tochter Pia (3 Jahre alt) wünscht sich zu Weihnachten ein Fahrrad. Jedoch können sie der kleinen Pia diesen Wunsch nicht alleine erfüllen, da beide momentan eine Ausbildung bzw. Umschulung machen und ihnen die finanziellen Mittel fehlen. Sie beantragten für ihre Tochter eine Weihnachtshilfe. Die 90 € die ihnen die Deutsche AIDS-Stiftung zur Verfügung stellt, nimmt den beiden eine kleine Sorge und sie können ihrem Kind den Weihnachtswunsch erfüllen. In Ihrem Brief schreiben die beiden: „Wir danken Ihnen für die Bemühungen und wünschen Ihnen ein Frohes Fest.“
Mit vielen Sorgen muss die Familie von Jürgen B. leben: Er selbst ist HIV-positiv und muss als Frührentner mit wenig Geld auskommen, seine Frau arbeitet als Geringverdienerin. Als nun das zweite Kind auf die Welt kam, bat die Familie um Unterstützung für die Babyausstattung. Da die erste Tochter bereits fünf Jahre alt ist, hatte die Familie keine Babysachen mehr, auf die sie zurückgreifen konnte. Mit den 400 Euro, die die Stiftung ihnen zur Verfügung stellte, konnten sie ein Babybett, einen Kinderwagen, einen Schrank und eine Wickelkommode kaufen. „Wir bedanken uns von ganzem Herzen“ schrieb die Mutter an die Stiftung. Diese finanzielle Sorge wenigstens konnte die Stiftung ihnen nehmen – der kleine Max wurde mit einem schweren Herzfehler geboren und musste bereits mehrfach operiert werden. „Jetzt erwarten unseren Sohn noch zwei Operationen. Wir hoffen, dass dann alles in Ordnung sein wird und er ein normales Leben führen kann“, so die Mutter in ihrem Brief.

Die aidskranke Jutta H. aus Soest benötigte dringend eine neue Brille. Aufgrund falscher Gläserstärke litt sie unter Kopfschmerzen und Schwindel, ihre Konzentration ließ schnell nach. Die wegen der hohen Dioptrienzahl besonders teuren Gläser konnte sie aus eigener Tasche nicht bezahlen. Die Stiftung sprang mit 470 Euro ein.
Auf Empfehlung seines Arztes soll der an AIDS erkrankte Frank Z. zweimal täglich duschen und zweimal in der Woche baden. Nur so könne er verhindern, dass das starke Schwitzen als eine der Nebenwirkungen der Medikamente zu Ekzemen und wunder Haut führe. Das Problem: hohe Strom- und Wasserkosten, die der schwerbehinderte Berliner nicht bezahlen konnte. Auch die vom Energieunternehmen angebotene Ratenzahlung half ihm nicht weiter, weil sein Geld dann nicht zum Leben gereicht hätte. Sein Antrag auf hygienebedingten Mehrbedarf wurde vom Sozialamt abgelehnt. Mit den 400 Euro, den die Stiftung bewilligte, konnte er die Schulden für Strom und Wasser tilgen.
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